<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>VNV</title>
	<atom:link href="https://vnv-hsk.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://vnv-hsk.de</link>
	<description>Naturschutz im Sauerland aus erster Hand</description>
	<lastBuildDate>Thu, 13 Aug 2026 09:22:53 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.4</generator>

<image>
	<url>https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2019/04/cropped-logo-100x100.png</url>
	<title>VNV</title>
	<link>https://vnv-hsk.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Renommierter Preis für Diemelrenaturierung verliehen</title>
		<link>https://vnv-hsk.de/2026/08/renommierter-preis-fuer-diemelrenaturierung-verliehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 09:02:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vnv-hsk.de/?p=1526</guid>

					<description><![CDATA[Großer Bahnhof am 11. August 2026 in der Diemelaue bei Marsberg-Giershagen: Über 80 Gäste wohnten der Preisverleihung des DWA-Gewässerentwicklungspreises 2026 für die erfolgte Renaturierung der Diemel bei. Dass darunter der NRW-Umweltminister Oliver Krischer, HSK-Landrat Thomas Grosche und Marsbergs Bürgermeister Matthias Koch waren, zeigt die Bedeutung des Projekts mit Leuchtturm-Charakter. Dies betonte die Vertreterin des Umweltbundesamtes [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Großer Bahnhof am 11. August 2026 in der Diemelaue bei Marsberg-Giershagen: Über 80 Gäste wohnten der Preisverleihung des DWA-Gewässerentwicklungspreises 2026 für die erfolgte Renaturierung der Diemel bei. Dass darunter der NRW-Umweltminister Oliver Krischer, HSK-Landrat Thomas Grosche und Marsbergs Bürgermeister Matthias Koch waren, zeigt die Bedeutung des Projekts mit Leuchtturm-Charakter. Dies betonte die Vertreterin des Umweltbundesamtes in ihrem Vortrag und kündigte an, die Renaturierungen dieses Marsberger Diemelabschnitts als Referenzprojekt für andere Fließgewässer-Renaturierungen in Deutschland zu verwenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Fach-Vorträgen auf der Preisverleihung wurde deutlich, wie wichtig es gerade in Zeiten des Klimawandels ist, Flüssen und Bächen ihre natürliche Dynamik wiederzugeben – über die hohe Bedeutung dieses Lebensraums für die Biodiversität hinaus: Naturnahe Flüsse speichern Wasser in Trockenperioden und halten es bei Starkregen-Ereignissen zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Marsberger Renaturierungsprojekt des Wasserverbandes Diemel, initiiert und mit viel Herzblut von Jens Eligehausen vom Verein „Planar e.V.“ in ehrenamtlicher Arbeit geplant und begleitet, zeichnet sich nicht nur durch die äußerst niedrigen Kosten aus. Auch die wissenschaftliche Begleitung des Projekts durch die Uni Kassel hob die Vorständin des DWA (Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall) Dr. Lisa Irwin-Broß hervor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die nächsten Jahre sind weitere Renaturierungen durch Eligehausen bzw. den Verein „Planar e.V.“ im Raum Marsberg vorgesehen – eine große Bereicherung für den Naturschutz!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/08/20-PANA9776-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1530" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/08/20-PANA9776-1024x683.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/08/20-PANA9776-300x200.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/08/20-PANA9776-768x512.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/08/20-PANA9776-1536x1024.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/08/20-PANA9776.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Umweltminister-NRW, Herr Oliver Krischer mit den Akteuren, Foto: © Johann Taillebois </figcaption></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Windpark Remblinghausen-Süd mit Update:</title>
		<link>https://vnv-hsk.de/2026/07/windpark-remblinghausen-sued/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 07:08:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vnv-hsk.de/?p=1508</guid>

					<description><![CDATA[Windkraft-Investor baut ungenehmigte Asphaltstraße durch den Wald &#8211; Skandalöse Aussage der Forstbehörde um illegale Asphaltierung Mitten durch den Wald baut der Investor für den Windpark Remblinghausen-Süd illegal 1,6 km Straße. Zu diesem Schluss kommt die untere Naturschutzbehörde (uNB) des HSK laut einem Artikel in der Westfalenpost vom 28.07.2026. Man darf dabei volle Absicht unterstellen nach [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Windkraft-Investor baut ungenehmigte Asphaltstraße durch den Wald</strong> &#8211; <strong>Skandalöse Aussage der Forstbehörde um illegale Asphaltierung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitten durch den Wald baut der Investor für den Windpark Remblinghausen-Süd illegal 1,6 km Straße. Zu diesem Schluss kommt die untere Naturschutzbehörde (uNB) des HSK laut einem Artikel in der Westfalenpost vom 28.07.2026. Man darf dabei volle Absicht unterstellen nach dem Motto „dreist kommt weiter“. Denn natürlich wurden im Vorfeld die möglichen Konsequenzen eingepreist. Ein Bußgeld? – Portokasse, bei dem millionenschweren Investitionsvolumen! Durch das Signal des Regionalforstamtes muss sich der Projektierer in seinem Vorgehen bestätigt fühlen: Sein Schaffen von Tatsachen führt zum Erfolg, die Straße muss wahrscheinlich erst NACH der Errichtung der Windräder zurückgebaut werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser gesetzeswidrige Straßenbau reiht sich ein in andere erhebliche illegale Eingriffe in den Wald und den Naturhaushalt durch Windkraft-Investoren. Beispielsweise baute ein anderer Windkraft-Investor im Aupketal bei Arnsberg-Moosfelde die Zuwegung zu seinen zu errichtenden Windrädern durch ein europäisches Schutzgebiet erheblich breiter als genehmigt, verwendete illegal Kalkschotter, der Fauna und Flora des nahen Baches durch Veränderung des pH-Wertes schädigt, und fällte gesetzeswidrig Bäume in einem angrenzenden Wildnisgebiet (= Waldreservat). Hier darf der Hochsauerlandkreis nun hinter dem Projektierer hinterherlaufen, die Einhaltung des Genehmigungsbescheides fordern und ständig überprüfen, ob und wie weit den Vorgaben schließlich Folge geleistet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Windräder im Wald: Für die Natur ein großes Problem!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem liegt aber viel tiefer als diese illegalen Aktivitäten: Durch die Errichtung von Windrädern im Wald verkommen Gebiete zu Industriegebieten, die vormals störungsarme Wälder waren. Windräder werden naturgemäß auf den Bergspitzen errichtet, also dort, wo vormals keine Straßen hinführten. Um die riesigen Bauteile für die Windräder dorthin zu bekommen, müssen vormals enge Forstwege durch empfindliche Waldsiepen und enge Kurven so ertüchtigt werden, dass Schwerlasttransporte möglich werden. <strong>Hier wird Landschaft in großem Stil verschandelt, der Wald dauerhaft erheblich geschädigt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der VNV gibt als Naturschutzverband zu allen Windkraft-Verfahren Stellungnahmen ab. Das führt aber in den wenigsten Fällen zur Abmilderung der genehmigten Eingriffe durch die Errichtung von Windenergieanlagen (WEA). Ein grundsätzliches Problem ist das Verfahrensrecht. Denn die Genehmigung einer WEA und die Genehmigung einer Zuwegung dorthin sind rechtlich zwei völlig getrennte Verfahren. Dadurch werden in der Praxis zunächst die WEA genehmigt und danach fordert ein Projektierer die Notwendigkeit der Errichtung einer Zuwegung dorthin, auch wenn die Topografie oder bestehende Schutzgebiete dies eigentlich verböten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Fazit des VNV ist eindeutig: „Windräder im Wald sind ein Irrweg. Punkt.“</strong></p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="578" data-id="1513" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Asphaltstr1_Remblinghsn-1024x578.jpg" alt="" class="wp-image-1513" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Asphaltstr1_Remblinghsn-1024x578.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Asphaltstr1_Remblinghsn-300x169.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Asphaltstr1_Remblinghsn-768x433.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Asphaltstr1_Remblinghsn-1536x866.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Asphaltstr1_Remblinghsn.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dreist kommt weiter: ungenehmigte Asphaltstraße zum Windpark Remblinghausen-Süd</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="578" data-id="1512" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Asphaltstr2_Remblinghsn-1024x578.jpg" alt="" class="wp-image-1512" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Asphaltstr2_Remblinghsn-1024x578.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Asphaltstr2_Remblinghsn-300x169.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Asphaltstr2_Remblinghsn-768x433.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Asphaltstr2_Remblinghsn-1536x866.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Asphaltstr2_Remblinghsn.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="578" data-id="1511" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Lagerflaechen-im-ehem.Wald1_Remblinghsn-1024x578.jpg" alt="" class="wp-image-1511" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Lagerflaechen-im-ehem.Wald1_Remblinghsn-1024x578.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Lagerflaechen-im-ehem.Wald1_Remblinghsn-300x169.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Lagerflaechen-im-ehem.Wald1_Remblinghsn-768x433.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Lagerflaechen-im-ehem.Wald1_Remblinghsn-1536x866.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Lagerflaechen-im-ehem.Wald1_Remblinghsn.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="578" data-id="1510" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Lagerflaechen-im-ehem.Wald2_Remblinghsn-1024x578.jpg" alt="" class="wp-image-1510" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Lagerflaechen-im-ehem.Wald2_Remblinghsn-1024x578.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Lagerflaechen-im-ehem.Wald2_Remblinghsn-300x169.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Lagerflaechen-im-ehem.Wald2_Remblinghsn-768x433.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Lagerflaechen-im-ehem.Wald2_Remblinghsn-1536x866.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Lagerflaechen-im-ehem.Wald2_Remblinghsn.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Wald wird großflächig zum Industriegebiet degradiert: riesige eingeebnete Lagerflächen für Windrad-Bauteile, Windpark Remblinghausen-Süd</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="578" data-id="1509" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Schotterstr1_Remblinghsn-1024x578.jpg" alt="" class="wp-image-1509" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Schotterstr1_Remblinghsn-1024x578.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Schotterstr1_Remblinghsn-300x169.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Schotterstr1_Remblinghsn-768x433.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Schotterstr1_Remblinghsn-1536x866.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/07/Schotterstr1_Remblinghsn.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Wald wird großflächig zum Industriegebiet degradiert: breite Straßen für Schwerlasttransporte zum Windpark Remblinghausen-Süd</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update Windpark Remblinghausen-Süd:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Skandalöse Aussage der Forstbehörde um illegale Asphaltierung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen hat der WDR zu der illegalen Asphaltierung von 1,6 km Zuwegung zu den Windrädern des Windparks Remblinghausen-Süd bei Meschede recheriert und am 07.08.2026 folgenden Fernsehbeitrag gesendet: <a href="https://www1.wdr.de/nrw/sauerland-siegerland/hochsauerlandkreis/strasse-windpark-asphaltiert-meschede-remblinghausen-100.html">https://www1.wdr.de/nrw/sauerland-siegerland/hochsauerlandkreis/strasse-windpark-asphaltiert-meschede-remblinghausen-100.html</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier wird deutlich, dass der HSK in seiner Stellungnahme einen Rückbau der erfolgten Asphaltierung fordert, wenn auch erst nach Errichtung der Windenergieanlagen (WEA). Die für das Genehmigungsverfahren zuständige Forstbehörde dagegen will nichts unternehmen! „Aus forstrechtlicher Sicht ist in diesem Fall ein Rückbau nicht mehr notwendig“, heißt es in einer im Fernsehbeitrag zitierten Pressemitteilung von Wald und Holz NRW.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf diese Weise heißt die Forstbehörde nicht nur nachträglich die illegale Asphaltierung gut – und sendet ein Signal an alle Windkraft-Investoren: „Baut erstmal, wir genehmigen auch nachträglich!“. Abgesehen davon, dass eine Asphaltdecke nach erfolgtem Transport der WEA-Bauteile nicht mehr gebraucht wird: <strong>Die Versiegelung der mindestens 6 m breiten Asphaltstraße auf 1,6 km hätte dann dauerhaft negative Auswirkungen auf das Waldinnenklima und den Wasserhaushalt. Ist das der Forstbehörde egal?</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das bedeutsame Moor und Naturschutzgebiet „In der Strei“: Bedroht durch Steinbruch-Erweiterung</title>
		<link>https://vnv-hsk.de/2026/05/das-bedeutsame-moor-und-naturschutzgebiet-in-der-strei-bedroht-durch-steinbruch-erweiterung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 11:18:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vnv-hsk.de/?p=1497</guid>

					<description><![CDATA[Am 05.05.2026 diskutierte der Bau- und Planungsausschuss der Stadt Winterberg die beantragte Erweiterung des Steinbruchs Silbach. Dabei war man sich offensichtlich nicht der ökologischen Gefahren für das Naturschutzgebiet (NSG) „In der Strei“ bewusst. Der VNV ist sich dagegen mit den weiteren im Hochsauerlandkreis aktiven Naturschutzverbänden NABU und BUND einig: Aus Gründen des Naturschutzes ist die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 05.05.2026 diskutierte der Bau- und Planungsausschuss der Stadt Winterberg die beantragte Erweiterung des Steinbruchs Silbach. Dabei war man sich offensichtlich nicht der ökologischen Gefahren für das Naturschutzgebiet (NSG) „In der Strei“ bewusst. Der VNV ist sich dagegen mit den weiteren im Hochsauerlandkreis aktiven Naturschutzverbänden NABU und BUND einig: Aus Gründen des Naturschutzes ist die geplante Erweiterung des Steinbruchs Silbach, Stadtgebiet Winterberg, entschieden abzulehnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn wir sehen die Existenz der wertvollen Moore des nahen Naturschutzgebietes „In der Strei“ bedroht. Das NSG verlöre laut Gutachten durch eine Steinbruch-Erweiterung mindestens 10 % seiner Wassermengen. Dies hört sich wenig an, ist aber gerade in Trockenjahren entscheidend – die durch den Klimawandel zunehmen werden! Ideen wie das dauerhafte (!) Auslegen des Steinbruchrandes mit Folie, um Wasser Richtung Moor zu leiten, bezeichnen wir als naiv.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut Westfalenpost-Artikel vom 06.05.26 sieht die Stadt keine öffentlichen Belange, die einer Genehmigung der Erweiterung entgegenstehen. Wir fragen: Ist der Erhalt eines überregional bedeutenden Naturschutzgebietes kein „öffentlicher Belang“?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immerhin ist das NSG im Biotopverbund (also der Vernetzung von Biotopen) von internationaler Bedeutung vor allem für die Moorlebensräume. „In der Strei“ existiert eines der größten und besterhaltenen Moorkomplexe im gesamten Rothaargebirge. 13 gefährdete Pflanzenarten belegen den hohen floristischen Wert des Schutzgebietes. Die europaweite Bedeutung wird auch durch die Meldung des gleichnamigen FFH-Gebietes (4717-311) belegt. Für diese gilt ein Verschlechterungsverbot. Verstöße dagegen werden im Rahmen von Vertragsverletzungsverfahren mit hohen Geldstrafen belegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fakt ist: Das Gebiet „In der Strei“ ist ausgewiesenes, europäisch bedeutsames Naturschutzgebiet; damit müssen die wertvollen Lebensräume erhalten werden. Im Landschaftsplan ist explizit festgelegt, zum Erhalt und zur Optimierung der Moore „sein Wasserregime durch den Schutz des unmittelbaren … Einzugsgebietes“ zu sichern und zu verbessern! Der Verlust eines über Jahrtausende gewachsenen Moores ist irreversibel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während landes- und bundesweit Programme zum Erhalt und zur Wiederentwicklung von Mooren als bestem Klimaschützer aufgelegt werden, versteckt man sich hinter dem vom Antragsteller vorgelegten hydrogeologischen Gutachten über die Folgen der Steinbruch-Erweiterung, welches wenig glaubhaft ist. Wir bezweifeln, dass es einer gerichtlichen Überprüfung standhalten würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir fordern darum den für die Genehmigung zuständigen Hochsauerlandkreis auf, die Genehmigung für die Erweiterung zu versagen, um die wertvolle Natur „In der Strei“ zu erhalten.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="1502" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/05/Potentilla-palustre-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1502" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/05/Potentilla-palustre-1024x683.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/05/Potentilla-palustre-300x200.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/05/Potentilla-palustre-768x512.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/05/Potentilla-palustre-1536x1024.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/05/Potentilla-palustre-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sumpf-Blutauge</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="1501" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/05/Eriophorum-angustifolium-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1501" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/05/Eriophorum-angustifolium-1024x683.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/05/Eriophorum-angustifolium-300x200.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/05/Eriophorum-angustifolium-768x512.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/05/Eriophorum-angustifolium-1536x1024.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/05/Eriophorum-angustifolium-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Schmalblättriges Wollgras</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" data-id="1500" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/05/Carex-pulicaris-2-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1500" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/05/Carex-pulicaris-2-683x1024.jpg 683w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/05/Carex-pulicaris-2-200x300.jpg 200w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/05/Carex-pulicaris-2-768x1152.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/05/Carex-pulicaris-2-1024x1536.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/05/Carex-pulicaris-2-1365x2048.jpg 1365w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/05/Carex-pulicaris-2-scaled.jpg 1707w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">Floh-Segge</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Landschaftszerstörung im großen Stil – Der „Fortschritt“ kommt in Sauerländer Wälder</title>
		<link>https://vnv-hsk.de/2026/04/landschaftszerstoerung-im-grossen-stil-der-fortschritt-kommt-in-sauerlaender-waelder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 12:33:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vnv-hsk.de/?p=1486</guid>

					<description><![CDATA[Windenergieanlagen (WEA): Nun werden sie auch im Sauerländer Wald errichtet. Damit töten sie nicht nur im Wald brütende Greifvögel, Schwarzstörche und Wald-Fledermäuse und vertreiben lärmempfindliche Arten wie Spechte, Waldschnepfe und Wildkatze. Außerdem verschlechtert sich das Waldinnenklima: Es wird durch die inselartigen Lichtungen rund um die Anlagen-Standorte trockener. So wird der Wald weniger resilient gegenüber Klimaveränderungen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Windenergieanlagen (WEA): Nun werden sie auch im Sauerländer Wald errichtet. Damit töten sie nicht nur im Wald brütende Greifvögel, Schwarzstörche und Wald-Fledermäuse und vertreiben lärmempfindliche Arten wie Spechte, Waldschnepfe und Wildkatze. Außerdem verschlechtert sich das Waldinnenklima: Es wird durch die inselartigen Lichtungen rund um die Anlagen-Standorte trockener. So wird der Wald weniger resilient gegenüber Klimaveränderungen, weil er anfälliger wird für Trockenphasen, Hitzewellen und Sturmereignisse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ist der unmittelbare Platz der Windräder nur ein Teil des Problems. Wie bekommt man die 60 &#8211; 100 m langen Rotoren auf die Bergkuppen des Sauerlandes? Wo sonst höchstens mal ein Holztransporter fuhr, müssen nun für die Schwertransporte mit den WEA-Teilen enge Waldwege verbreitert und für Schwerlastverkehr ertüchtigt werden. Enge Kurven müssen verschwinden, gerade in den kleinen, engen Tälern, wo oft wertvollen Biotope wie sumpfige Waldsiepen existierten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was der Bau der Zuwegung zu geplanten WEA anrichtet, schockiert derzeit im geplanten Windpark Sundern-Stockum/Waldeshöhe im westlichen Hochsauerlandkreis jeden Naturfreund. Das Gebiet weist ein starkes Höhenrelief auf. Viele Höhenmeter sind daher zu überwinden, um das ehemals großflächig ungestörte und unzerschnittene Waldgebiet in ein Industriegebiet umzuwandeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier gibt es massivste Eingriffe in ein vorher geschlossenes Waldgebiet durch überdimensional breiten Wegebau. Riesige Aufstellflächen für die Rotoren und andere Bauteile werden auch nach der Errichtung der WEA nicht zurückgebaut. Es gibt Aufschüttungen von 8 &#8211; 10 m Höhe sowohl für Wegebau, Aufstellflächen und die Fundamente der WEA<a></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auswirkungen auf den Wasserhaushalt durch die Aufschüttungen und künstlichen Barrieren sind nicht absehbar, ebenso die Kollateralschäden für die Waldtiere und die Waldflora.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade der Windpark Sundern-Stockum/Waldeshöhe macht deutlich: Windkraftanlagen im Wald sind ein Irrweg!</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="473" data-id="1491" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal2-1024x473.jpg" alt="" class="wp-image-1491" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal2-1024x473.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal2-300x139.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal2-768x355.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal2-1536x710.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal2.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" data-id="1490" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal3-473x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1490" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal3-473x1024.jpg 473w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal3-139x300.jpg 139w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal3-768x1662.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal3-710x1536.jpg 710w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal3.jpg 924w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" data-id="1489" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal4-473x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1489" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal4-473x1024.jpg 473w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal4-139x300.jpg 139w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal4-768x1662.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal4-710x1536.jpg 710w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal4.jpg 924w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" data-id="1488" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal5-473x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1488" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal5-473x1024.jpg 473w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal5-139x300.jpg 139w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal5-768x1662.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal5-710x1536.jpg 710w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal5.jpg 924w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="473" height="1024" data-id="1487" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal6-473x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1487" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal6-473x1024.jpg 473w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal6-139x300.jpg 139w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal6-768x1662.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal6-710x1536.jpg 710w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/Aupketal6.jpg 924w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></figure>
</figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Forstmaßnahmen gefährden Schutzziele im Vogelschutzgebiet</title>
		<link>https://vnv-hsk.de/2026/04/forstmassnahmen-gefaehrden-schutzziele-im-vogelschutzgebiet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 07:41:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vnv-hsk.de/?p=1473</guid>

					<description><![CDATA[In den letzten Monaten ist in den Wäldern des Vogelschutzgebietes Diemel- und Hoppecketal wieder ein starker Holzeinschlag festzustellen. Insbesondere der fortgesetzte Einschlag auf Althölzer in den Laubwaldbeständen und die dadurch immer weiter aufgelichteten Wälder zerstören die Grundlage für die Spechtarten wie Schwarz-, Grau- und Mittelspecht. Aber auch unsere Großvögel im Schutzgebiet wie Schwarzstorch, Rotmilan, Schwarzmilan, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Monaten ist in den Wäldern des Vogelschutzgebietes Diemel- und Hoppecketal wieder ein starker Holzeinschlag festzustellen. Insbesondere der fortgesetzte Einschlag auf Althölzer in den Laubwaldbeständen und die dadurch immer weiter aufgelichteten Wälder zerstören die Grundlage für die Spechtarten wie Schwarz-, Grau- und Mittelspecht. Aber auch unsere Großvögel im Schutzgebiet wie Schwarzstorch, Rotmilan, Schwarzmilan, Wespenbussard und Habicht sind auf alte Waldbestände angewiesen, um ihre Horste in den Bäumen zu errichten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um diese Vogelarten im Vogelschutzgebiet zu stützen und zu fördern ist dringend ein anderes Forstmanagment erforderlich.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="577" data-id="1471" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_084127-1024x577.jpg" alt="" class="wp-image-1471" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_084127-1024x577.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_084127-300x169.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_084127-768x432.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_084127-1536x865.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_084127-2048x1153.jpg 2048w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_084127-800x450.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">geschlagene Eichen</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="577" data-id="1472" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_104253-1024x577.jpg" alt="" class="wp-image-1472" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_104253-1024x577.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_104253-300x169.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_104253-768x432.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_104253-1536x865.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_104253-2048x1153.jpg 2048w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/20260403_104253-800x450.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Altbuchen am Wegrand</figcaption></figure>
</figure>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" data-id="638" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2019/04/Gallerie-12-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-638" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2019/04/Gallerie-12-1024x682.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2019/04/Gallerie-12-300x200.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2019/04/Gallerie-12-768x512.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2019/04/Gallerie-12-1536x1024.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2019/04/Gallerie-12.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Schwarzspecht benötigt alte Buchen zur Anlage einer Bruthöhle</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="710" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2020/05/Rotmilan-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-710" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2020/05/Rotmilan-1024x683.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2020/05/Rotmilan-300x200.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2020/05/Rotmilan-768x512.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2020/05/Rotmilan-1536x1024.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2020/05/Rotmilan-2048x1366.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Rotmilan baut seinen Horst in alte Bäume</figcaption></figure>
</figure>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="577" data-id="1470" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/20260301_100423-1024x577.jpg" alt="" class="wp-image-1470" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/20260301_100423-1024x577.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/20260301_100423-300x169.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/20260301_100423-768x432.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/20260301_100423-1536x865.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/20260301_100423-2048x1153.jpg 2048w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/20260301_100423-800x450.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">stark aufgelichteteter Buchenwald</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="577" data-id="1468" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/20260301_083921-1024x577.jpg" alt="" class="wp-image-1468" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/20260301_083921-1024x577.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/20260301_083921-300x169.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/20260301_083921-768x432.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/20260301_083921-1536x865.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/20260301_083921-2048x1153.jpg 2048w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2026/04/20260301_083921-800x450.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">aufgelicheteter Buchenwald</figcaption></figure>
</figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>VNV unterstützt Diemelrenaturierung</title>
		<link>https://vnv-hsk.de/2026/01/vnv-unterstuetzt-diemelrenaturierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jan 2026 10:57:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vnv-hsk.de/?p=1448</guid>

					<description><![CDATA[Ein Fluss muss dynamisch sein und Kontakt zur umgebenden Aue haben! Sonst ist er ein durch Steinpackungen in einer Rinne gepresster Wasserabfluss, auch wenn am Ufer stehende Galeriebäume malerisch aussehen. Darum unterstützt der VNV nach Kräften die umfangreichen Renaturierungen der Diemel westlich Marsberg, die der Wasserverband Marsberg mit der fachlichen Expertise des „Planungsnetzwerks für nachhaltige [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein Fluss muss dynamisch sein und Kontakt zur umgebenden Aue haben! Sonst ist er ein durch Steinpackungen in einer Rinne gepresster Wasserabfluss, auch wenn am Ufer stehende Galeriebäume malerisch aussehen. Darum unterstützt der VNV nach Kräften die umfangreichen Renaturierungen der Diemel westlich Marsberg, die der Wasserverband Marsberg mit der fachlichen Expertise des „Planungsnetzwerks für nachhaltige Regionalentwicklung e.V.“ (planar e.V.) durchführte und in Zukunft durchführen wird. Beispielsweise stellte er VNV-eigene Flächen für die Renaturierung zur Verfügung. Weitere Infos zu dem Projekt, das weit über eine reine Renaturierung hinausgeht und z.B. eine ökologisch verträgliche Fischerei umfasst, finden Sie <a href="https://diemel.renaturiert.org">HIER.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://diemel.renaturiert.org">https://diemel.renaturiert.org</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Rebhuhn – Der Vogel des Jahres 2026 im Hochsauerlandkreis</title>
		<link>https://vnv-hsk.de/2025/12/das-rebhuhn-der-vogel-des-jahres-2026-im-hochsauerlandkreis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 11:21:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vnv-hsk.de/?p=1426</guid>

					<description><![CDATA[Nachdem das Rebhuhn 1991 bereits einmal Vogel des Jahres war, wurde es mit über 40% der abgegebenen Stimmen für das Jahr 2026 noch einmal dazu gewählt. Anlass genug, sich mit dieser Art noch einmal genauer zu beschäftigen. Rebhuhn (Foto: F. Schnurbus) Das Rebhuhn ist im Laufe der Jahrhunderte von einem Allerweltsvogel zu einer äußerst seltenen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem das Rebhuhn 1991 bereits einmal Vogel des Jahres war, wurde es mit über 40% der abgegebenen Stimmen für das Jahr 2026 noch einmal dazu gewählt. Anlass genug, sich mit dieser Art noch einmal genauer zu beschäftigen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="773" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Rebhuhn-verbessert-16-06-2025-Reithalle-Ricken-1024x773.jpg" alt="" class="wp-image-1431" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Rebhuhn-verbessert-16-06-2025-Reithalle-Ricken-1024x773.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Rebhuhn-verbessert-16-06-2025-Reithalle-Ricken-300x227.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Rebhuhn-verbessert-16-06-2025-Reithalle-Ricken-768x580.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Rebhuhn-verbessert-16-06-2025-Reithalle-Ricken-1536x1160.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Rebhuhn-verbessert-16-06-2025-Reithalle-Ricken.jpg 1589w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Rebhuhn (Foto: F. Schnurbus)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Rebhuhn ist im Laufe der Jahrhunderte von einem Allerweltsvogel zu einer äußerst seltenen, stark gefährdeten Vogelart geworden. Gründe dafür liegen in einer veränderten Landbewirtschaftung und einem vor allem durch <strong>Neozoen (Neubürger) </strong>verursachten Einfluss von Prädatoren. Während die Politik weitgehend untätig bleibt, versuchen private Initiativen durch die verschiedensten Maßnahmen dem Rebhuhn ein Überleben zu sichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Rebhuhn, ein etwa taubengroßer Hühnervogel, war ein Charaktervogel unserer offenen Feldflur. Im Gegensatz zur ebenfalls bei uns heimischen Wachtel zieht das Rebhuhn im Winter nicht weg, sondern ist Standvogel. Es stammt ursprünglich aus Steppen- und Heidegebieten, also natürlichen Offenlandbiotopen, im Osten Europas und des Mittleren Ostens. Passende Lebensräume bei uns entstanden erst aus der Rodung großflächiger Waldgebiete und deren Umwandlung in landwirtschaftliche Offenflächen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ideale Bedingungen fand das Rebhuhn vor der Industrialisierung und Intensivierung der Landwirtschaft vor. Dazu gehörten kleinparzellierte, nicht gespritzte Felder mit vielen Grenzlinien, umgeben von unkrautreichen Feldrainen, Wegrändern und Altgrasstreifen. Niedrige Gebüsche und Hecken gaben den Tieren Schutz und Deckung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Braunshausen-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1436" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Braunshausen-1024x768.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Braunshausen-300x225.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Braunshausen-768x576.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Braunshausen-1536x1152.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Braunshausen-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Eine nahezu optimale Landschaft für das Rebhuhn bei Braunshausen (Foto: F. Schnurbus)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Speiseplan des Rebhuhns ändert sich mit zunehmendem Lebensalter von tierisch zu vegetarisch. In den ersten Lebenswochen ernähren sich Rebhühner hauptsächlich von Insekten, Spinnen, Weichtieren, Würmern und Ameisenlarven. Erwachsene Tiere ernähren sich überwiegend vegetarisch. Im Winter und frühen Frühjahr handelt es sich dabei besonders um Gras- oder Blattspitzen, sowie Samen von Wildkräutern und Gräsern. Auch Knospen und Triebe höherer Pflanzen und von der Ernte übriggebliebene Getreidekörner gehören zum winterlichen Speiseplan. Später im Frühjahr nehmen die Altvögel wieder zunehmend Käfer, Blattläuse, Ameisen, Würmer und Schnecken zu sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit etwa 10 bis 20 Eiern, die das Rebhuhnweibchen legt, ist die Reproduktionsrate vergleichsweise hoch. Rebhuhnjunge sind Nestflüchter und ernähren sich bereits vom 2. Tag an selbständig. Meist folgen die Jungen den beiden Altvögeln im Gänsemarsch über die Felder.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bestandssituation und -entwicklung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Rebhuhn hatte seine besten Zeiten sicher im vorindustriellen Zeitalter zur Zeit der Dreifelderwirtschaft. Über die damalige Populationsgröße kann man nur spekulieren, aber es waren wohl alleine im heutigen Deutschland viele Millionen Tiere. Die hohe Bestandssituation hielt bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts an. Als Beleg dafür mag das Foto dieses Jägers aus dem Jahr 1929 dienen, der sich mit 80 erlegten Rebhühnern ablichten ließ.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="701" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Bundesarchiv_Bild_102-08606_Jaeger_mit_Hund_und_erlegten_Rebhuehnern.jpg" alt="" class="wp-image-1439" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Bundesarchiv_Bild_102-08606_Jaeger_mit_Hund_und_erlegten_Rebhuehnern.jpg 500w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Bundesarchiv_Bild_102-08606_Jaeger_mit_Hund_und_erlegten_Rebhuehnern-214x300.jpg 214w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Jäger mit erlegten Rebhühnern, (Quelle: Bundesarchiv_Bild_102-08606)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Weltweit wird der Bestand derzeit auf etwa 5 – 10 000 000 Tiere geschätzt, davon im europäischen Teil etwa 1 600 000, und gilt derzeit als <strong>nicht</strong> gefährdet. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über ca. 10 Mio. km<sup>2 </sup>von Mitteleuropa bis weit nach Osteuropa, den Mittleren Osten und Sibirien hinein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In großen Teilen Westeuropas hat sich diese Situation in den letzten Jahrzehnten allerdings dramatisch verschlechtert. So wurde der Bestand in Deutschland in den 1950er Jahren noch auf ca. 3.000.000 Paare geschätzt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Davon ist lediglich ein kümmerlicher Rest von ca. 21 000 – 37 000 Paaren übriggeblieben, etwa <strong>1 (!) %</strong> der früheren Population.<sup>1)2)</sup></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Deutschland ist der gegenwärtige Status darum <strong>stark</strong> <strong>gefährdet</strong>, in vielen Teilgebieten ist die Art bereits<strong> ausgestorben</strong>. (Quellen: NABU Niedersachsen…) Das war auch der Hauptgrund dafür, das Rebhuhn für 2026 noch einmal zum Vogel des Jahres zu ernennen.<sup>3)</sup></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rückgang durch Intensivierung der Landwirtschaft</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der enorme Rückgang der Rebhuhnbestände geht einher mit der Mechanisierung und Strukturveränderung in der Landschaft sowie mit dem großflächigen Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln. Einen Höhepunkt erfuhr diese Entwicklung mit der Flurbereinigung in den 1970er Jahren. Die abwechslungsreiche, klein strukturierte Feldflur wurde in eine ausgeräumte Landschaft mit großen <em>Schlägen</em> umgewandelt. Das folgende Bild mag der Verdeutlichung dienen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="612" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Scan_20251117_152219_003-1024x612.jpg" alt="" class="wp-image-1433" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Scan_20251117_152219_003-1024x612.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Scan_20251117_152219_003-300x179.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Scan_20251117_152219_003-768x459.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Scan_20251117_152219_003-1536x918.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Scan_20251117_152219_003-2048x1224.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="657" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Scan_20251117_152219_001-1024x657.jpg" alt="" class="wp-image-1432" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Scan_20251117_152219_001-1024x657.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Scan_20251117_152219_001-300x192.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Scan_20251117_152219_001-768x493.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Scan_20251117_152219_001-1536x985.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Scan_20251117_152219_001-2048x1313.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Flurbereinigung, vorher/nachher (Quelle: Grün kaputt)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für „ganzjährig besetzte Rebhuhn-Reviere sind reichhaltige, lebhaft strukturierte Feld- und Wiesenlandschaften, durchsetzt mit Hecken, Gehölzen, Baum- und Strauchgruppen, Feldrainen, Lesesteinhaufen, blumenreiche Böschungen, Säume, nicht oder extensiv genutzte Flurstücke und Flurstreifen, kennzeichnend“ (Hölzinger…).<sup>4)</sup> Hier findet das Rebhuhn die benötigte Vielfalt sowohl an pflanzlicher als auch tierischer Nahrung. Mit dem Verschwinden dieser Landschaftselemente ging auch die Verfügbarkeit an Nahrung dramatisch zurück. Hinzu kam, dass die auf den großen Feldern neu entstandenen Monokulturen sich als anfälliger gegen jede Art von Schädlingen erwiesen, die in der Folge verstärkt mit Insektiziden, Fungiziden und Pestiziden bekämpft werden mussten. Das ohnehin bereits drastisch geschrumpfte Nahrungsangebot für das Rebhuhn verringerte sich somit noch einmal erheblich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Rebhuhn machte aber nicht nur der Mangel an Nahrung Probleme. „Als Bodenvögel stehen den Rebhühnern eine Reihe von fleischfressenden Prädatoren gegenüber. Adulte Vögel werden häufig von Füchsen und Greifvögeln gerissen. Gelege und Brut werden nicht selten zur Beute von Raben, Krähen, Mardern und Wildkatzen, Jungvögel werden häufig Opfer von Habichten, Sperbern oder Bussarden. Als Nesträuber müssen aber auch Wiesel, Wildschweine, Dachse und Wanderratten genannt werden. Alle diese Bedrohungen sorgten bei den Rebhühnern schon immer für beträchtliche Verluste, die sie aber durch die hohe Anzahl der Jungvögel ausgleichen konnten. In der reich gegliederten Landschaft fand das Rebhuhn Schutz in Altgrasstreifen, Sträuchern, Säumen, Böschungen und Hecken. Das Entfernen dieser Landschaftselemente raubte dem Rebhuhn beinahe jeglichen <strong>Schutz</strong> und <strong>Deckung.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gefährdung durch <a>Neozoen</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine neue Bedrohung stellen Neubürger (Neozoen) unter den Prädatoren dar, nämlich Waschbär und der sich von Osten her ausbreitende Marderhund. Von letzterem ist aber nicht bekannt, ob er im heimischen Raum bereits in nennenswerter Zahl vorhanden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Gefahr geht auch von der zunehmenden Anzahl freilaufender <a>Katzen</a><a href="#_msocom_2">[h2]</a>  aus, die sich oft über Gelege und Jungvögel hermachen. Dass die Bejagung dieser Katzen derzeit generell verboten ist, sollte vor diesem Hintergrund noch einmal dringend überdacht werden. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Katze-20-04-2015-Pitzfeld-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1437" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Katze-20-04-2015-Pitzfeld-1024x683.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Katze-20-04-2015-Pitzfeld-300x200.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Katze-20-04-2015-Pitzfeld-768x512.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Katze-20-04-2015-Pitzfeld-1536x1024.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Katze-20-04-2015-Pitzfeld.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wildernde Hauskatzen im NSG Frauenbruch bei Medebach (Foto: F. Schnurbus)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es scheint fraglich, ob das Rebhuhn gegen diese neuen Bedrohungen über evolutionär entwickelten Strategien verfügt. Möglicherweise scheint eine gewisse Anpassungsfähigkeit vorhanden zu sein, indem es auf gesteigerten Prädatorendruck mit einer zunehmend heimlichen Lebensweise reagiert. Während der 1980er Jahre sah man während der Balzzeit die Rebhuhnpaare häufig relativ frei auf den Feldern sitzend. Das war in den letzten Jahren kaum noch der Fall.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Bestand im Hochsauerlandkreis</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Leser ist es sicher nun von besonderem Interesse, ob sich die Lage im lokalen Raum, also dem HSK, ähnlich dramatisch wie überregional darstellt. Erste Erkenntnisse erbrachte eine in den Jahren 1984 bis 1988 vom VNV durchgeführte Rasterkartierung der Brutvögel im HSK. Daraus ergab sich das folgende Verbreitungsbild für das Jahr 1989.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="695" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Rebhuhn-1989-1024x695.jpg" alt="" class="wp-image-1440" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Rebhuhn-1989-1024x695.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Rebhuhn-1989-300x204.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Rebhuhn-1989-768x521.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Rebhuhn-1989-1536x1042.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Rebhuhn-1989-2048x1390.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em> Verbreitung des Rebhuhns 1989 (OAG VNV)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ließen sich drei Verbreitungsschwerpunkte ausmachen, nämlich die Medebacher Bucht, der Raum Marsberg sowie das Gebiet Arnsberg/Neheim-Hüsten. Große Teile des Kreises waren schon damals nicht (mehr) besiedelt. Das ist auf den hohen Waldanteil, aber auch auf Wohnbebauung, Industrie- und Verkehrsflächen zurückzuführen, die als Lebensraum nicht geeignet sind. Den besiedelten Räumen kommt durch geringere Höhenlage eine gewisse Klimagunst zugute, in Marsberg und Medebach durch die Lage im Regenschatten zusätzlich ein geeigneteres Klima zur Aufzuchtzeit der Jungen. Hinzu kommt, dass im HSK die Intensivierung der Landwirtschaft auf Grund der Topographie und der oft schlechteren Böden häufig später und in geringerem Umfang einsetzte.<br>Einen Eindruck von der gegenwärtigen Landschaft vermittelt das folgende Bild.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/P6150099-1-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1443" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/P6150099-1-1024x768.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/P6150099-1-300x225.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/P6150099-1-768x576.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/P6150099-1-1536x1152.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/P6150099-1.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">OLYMPUS DIGITAL CAMERA</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Feldflur bei Dreislar (Foto: F. Schnurbus)</em><br>Das Bild zeigt keine Ideallandschaft, wichtige Strukturen – einzelne Hecken, Zäune mit Säumen und der Wechsel von Acker- und Grünland bei überschaubaren Feldgrößen – sind aber vorhanden. Gerade das Vorhandensein von Äckern bietet den Rebhühnern während der Aufzuchtzeit der Jungen Schutz, wenn im Grünland der erste und oft auch zweite Mahdtermin schon vorbei sind.<br>Auch strukturärmere Teile der Landschaft wie in der letzten Abbildung zeigen diesen Wechsel zwischen Acker und Grünland, der aktuell noch ein Vorkommen des Rebhuhns ermöglicht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/20220418_113549-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1435" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/20220418_113549-1024x768.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/20220418_113549-300x225.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/20220418_113549-768x576.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/20220418_113549-1536x1152.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/20220418_113549-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Feldflur „Auf dem Hamm“ bei Medebach<br>(Foto: F. Schnurbus)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie verbreitet das Rebhuhn aber selbst in den 1980er Jahren wirklich noch war, geht aus der Karte nicht hervor, da die genannte Kartierung rein qualitativ, nicht quantitativ war. Der damalige Bestand wird vom Verfasser auf einige 100 Paare geschätzt. Verdeutlichen können die Häufigkeit eher einige, wenn auch subjektive Anmerkungen, die vor allem für den Medebacher Raum gelten.<br>Ähnlich wie beim Kiebitz gab es beim Rebhuhn keine punktgenauen Erfassungen über die genannte Kartierung hinaus (wie z.B. bei Braunkehlchen oder Raubwürger), weil man es bei der großen Anzahl an Sichtungen schlichtweg nicht für nötig hielt.<br>Für ältere Naturinteressierte war die Sichtung von Rebhühnern bei Spaziergängen mehr oder weniger alltäglich. (eigene Beobachtungen und Erzählungen von Freunden und Bekannten)<br>Auch bei Tagebucheinträgen wurde das Rebhuhn eher zufällig als systematisch notiert.<br>Ende der 1970er/Anfang der 1980er (noch vor seiner Zeit als Vogelbeobachter) sah der Verfasser auf dem Weg zur Arbeit bei Hesborn ca. 80 Rebhühner die Straße überfliegen. Eine Beobachtung mit dieser großen Anzahl gelang danach auch ansatzweise nicht mehr.<br>Etwa Mitte der 1980er Jahre konnte der Verfasser 16 Rebhühner feststellen, die bei ca. 40 cm Schneehöhe in seinem Garten in einer Schneehöhle Schutz gesucht hatten. Das Grundstück befand sich inmitten eines Neubaugebietes, damals waren noch nicht alle Plätze bebaut. Da Futter gestreut wurde, konnten die Vögel auf der Terrasse des Hauses fotografiert werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="684" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Rebhuhn-1986-Terrase-1024x684.jpg" alt="" class="wp-image-1427" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Rebhuhn-1986-Terrase-1024x684.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Rebhuhn-1986-Terrase-300x200.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Rebhuhn-1986-Terrase-768x513.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Rebhuhn-1986-Terrase-1536x1026.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Rebhuhn-1986-Terrase.jpg 1796w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">_ID_1</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Rebhuhn auf Terrasse 1986 (Foto: F. Schnurbus)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Analog zur landesweiten Entwicklung gingen auch die Bestände im Hochsauerlandkreis zurück.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="829" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Rebhuhn-2013-1024x829.jpg" alt="" class="wp-image-1441" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Rebhuhn-2013-1024x829.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Rebhuhn-2013-300x243.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Rebhuhn-2013-768x622.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Rebhuhn-2013-1536x1243.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Rebhuhn-2013-2048x1658.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Verbreitung des Rebhuhn 2013 (OAG-VNV)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Die Karte von 2013 zeigt das fast völlige Verschwinden des Rebhuhns im Raum Arnsberg/Neheim und eine deutlich geringere Verbreitung in Marsberg und der Medebacher Bucht. Neben verstärkter Bedrohung durch neue Prädatoren wirkt/wirkte sich der Strukturwandel hier besonders durch die Betriebsaufgabe vieler Nebenerwerbslandwirte aus. Die Flächen übernehmen in der Regel Haupterwerbslandwirte und werden zu größeren Einheiten zusammengefasst. Dabei verschwinden mit den Zäunen häufig prägende Landschaftselemente, dagegen wird die Bewirtschaftung auf der größeren Fläche monotoner und intensiver.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tiefpunkt des Rebhuhnbestands im HSK war etwa in den Jahren von 2014 bis 2016. Man ging damals davon aus, dass das Vorkommen dieser Art vielleicht schon vollkommen erloschen war. Die Entwicklung des Rebhuhnvorkommens seitdem bis zum jetzigen Zeitpunkt zeigt das folgende Diagramm.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="864" height="1024" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild1-864x1024.png" alt="" class="wp-image-1444" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild1-864x1024.png 864w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild1-253x300.png 253w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild1-768x911.png 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild1-1295x1536.png 1295w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Bild1-1727x2048.png 1727w" sizes="auto, (max-width: 864px) 100vw, 864px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Die Daten für das Diagramm beruhen auf Meldungen in der Datenplattform www.Ornitho.de, auf der bundesweit Sichtungen von Vogelarten gesammelt werden. Das Diagramm gibt somit lediglich einen Trend wieder und stützt sich nicht auf systematische Erhebungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Interpretation der Bestandsentwicklung</strong><br>Aus dem Diagramm geht hervor, dass in den letzten Jahren besonders aus der Medebacher Bucht wieder häufiger Rebhühner gemeldet werden. Eine Ursache dafür könnte sein, dass die warmen und trockenen Frühlinge der letzten Jahre den Bruterfolg der Rebhühner begünstigt haben. Da zu berücksichtigen ist, dass das Rebhuhn eine schwierig zu erfassende Art ist – gerade in Gebieten mit geringen Beständen – so lassen sich die höheren Zahlen aus der Medebacher Bucht auch mit einer verstärkten Suche u.a. mit Wärmebildkameras erklären.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Rebhuhn35.jpg" alt="" class="wp-image-1438" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Rebhuhn35.jpg 640w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/12/Rebhuhn35-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Mit einer Wärmebildkamera erfasste Rebhühner Foto W. Komischke</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beobachtungsintensität im Stadtgebiet Marsberg ist unterschiedlich. Zufallsbeobachtungen der letzten Jahre und Kartierungen von Teilflächen, u.a. für das Anfang 2025 angelaufene Erfassungsprojekt ADEBAR 2, zeigen aber, dass das Rebhuhn in geeigneten Lebensräumen in geringer Dichte vorkommt (S. Kuhl, mdl. und H. Legge mdl.)<br>Im Stadtgebiet Arnsberg bleibt die Art ausgestorben. Sie kam im Betrachtungszeitraum ab den 1980er Jahren regelmäßig lediglich in einer Feldflur bei Arnsberg-Voßwinkel vor. Da dieses Gebiet inzwischen ein bebautes Industriegebiet ist, ist eine Wiederbesiedlung aus dem Kreis Soest dorthin ausgeschlossen. (B. Koch mdl.)<br><strong>Ausblick</strong><br>Trotz leichter Erholungstendenzen auf lokaler Ebene in der Medebacher Bucht ist die Prognose für die Rebhühner vor allem überregional alles andere als rosig. Dies betrifft im Übrigen die gesamte Gilde der Feldvögel, die erhebliche Bestandseinbußen erlebt hat und dessen Populationen sich weiterhin fortlaufend in einem Abwärtstrend befinden. So sind frühere Allerweltsvögel wie Feldlerche und Feldsperling schon aus ganzen Regionen verschwunden und haben auch im HSK Areale geräumt, wo sie früher vorkamen. Antworten von Seiten der Politik sind angesichts jüngster Entwicklungen (fehlende Schutzkonzepte für die betroffenen Arten und ausbleibende Unterschutzstellung von deren Lebensräume, Deregulierung, ständiges Verschieben von Renaturierungsmaßnahmen, …) nicht zu erwarten. Beispielhaft seien genannt:<br>das Scheitern des Naturschutzgroßprojekts in der Medebacher Bucht, bei dessen Umsetzung Mittel im zweistelligen Millionenbereich für Naturschutzprojekte geflossen wären. Es ist leider in letzter Minute allein am Widerstand aus Teilen der Landwirtschaft gescheitert.<br>eine gescheiterte Einbeziehung ausgedehnter Offenland- und Halboffenland-Lebensräumen ins Vogelschutzgebiet „Diemel- und Hoppecketal mit angrenzenden Wäldern“, obwohl sie nachgewiesenermaßen landes- und bundesweit bedeutsame Vogelpopulationen beherbergen, u.a. mindestens NRW-weit bedeutsame Bestände der Feldlerche und eine deutschlandweit bedeutsame Population des Raubwürgers.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hilfsmaßnahmen</strong><br>Damit ist es einmal mehr Ehrenamt und Privatinitiativen überlassen, sich für das Überleben des Rebhuhns und die weiteren Bewohner in der Kulturlandschaft einzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>o Bundesweit</strong><br>Der Dachverband Deutscher Avifaunisten, der Deutsche Verband für Landschaftspflege und die Abteilung Naturschutzbiologie der Uni Göttingen haben sich mit zwölf weiteren Projektpartnern zu einem sechsjährigen Verbundprojekt zusammengeschlossen, um das Rebhuhn zu retten und gleichzeitig die Vielfalt der Landschaft zu fördern. So werden ab 2023 in zehn Projektgebieten in acht Bundesländern großflächige Maßnahmen zum Rebhuhnschutz umgesetzt.2)6)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>o Lokal</strong><br>Eine 2020 gegründete Rebhuhninitiative Medebacher Bucht bewarb sich beim o.a. beschriebenen Bundesprogramm „Rebhuhn retten“. Der Antrag wurde leider abgelehnt, da die Initiative keine Rechtsform hatte. Aus dieser Ablehnung heraus entstand im März 2022 der Verein „Natur- und Artenschutz Medebacher Bucht e.V.“ (Nambu) Der Verein kümmert sich vor allem um die Sicherung Rebhuhn-gerechter Lebensräume durch Ankauf oder Pacht. Momentan wurden bereits 16 ha von für das Rebhuhn optimierten Flächen erworben oder angepachtet. Weiterhin wird in fünf beteiligten Jagdrevieren ein fünfjähriger Probebetrieb Prädatorenmanagement auf 1.560 ha Fläche im Offenland durchgeführt. Es umfasst die Fallen- als auch Einzel- und Gesellschaftsjagd. Ebenso bemüht sich der Verein, aufgrund nachgewiesener Gelegeverluste, im extensiven Grünlandbereich die Mahdtermine weiter nach hinten, möglichst bis in den August zu verlegen. (A. Brocke, schriftl.)<br>Der Verein für Natur- und Vogelschutz konnte seit seiner Gründung die Unterschutzstellung kleinerer und großer landwirtschaftlich genutzter Gebiete erreichen. Sein größter Erfolg in diesem Zusammenhang ist sicher die erreichte Ausweisung des Vogelschutzgebietes „Medebacher Bucht“. Darüber hinaus konnte unser Verein im Laufe der Jahre Flächen ankaufen oder pachten und sie einer extensiven Nutzung zuführen.<br>Auch die NRW-Stiftung engagiert sich in diesem Bereich: Auf Antrag des VNV kaufte sie viele Flächen, auf denen dann eine naturschutzgereichte, extensive Bewirtschaftung stattfindet, zum Beispiel um Marsberg-Udorf. Der VNV ist der für diese Flächen zuständige offizielle Gebietsbetreuer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Literatur:</strong><br>1.) Wikipedia.org, Das Rebhuhn<br>2.) Internet: www.deutschewidltierstiftung.de/wildtiere/rebhuhn<br>3.) Internet: nabu.de<br>4.) Wieland, D., Bode, P. M., Disko, R.:<br>Grün kaputt, Raben Verlag München, 1983,<br>5.) Hölzinger, J.: Die Vögel Baden-Württtembergs, 1987<br>6.) Internet: www.rebhuhnschutzprojekt.de, Georg-August-Universität Göttingen<br>7.) König, H.: Arbeitsatlas der Brut- und Sommervögel des Hochsauerlandkreises, 1991</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Text und Fotos:</strong><br>Friedhelm Schnurbus</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die neue Rote Liste der Brutvögel Nordrhein-Westfalens aus dem Jahre 2021 (publ. 2023)</title>
		<link>https://vnv-hsk.de/2025/11/die-neue-rote-liste-der-brutvoegel-nordrhein-westfalens-aus-dem-jahre-2021-publ-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Nov 2025 14:58:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vnv-hsk.de/?p=1407</guid>

					<description><![CDATA[Fachbeitrag aus Natur in NRW 1/2024 Neben der Klimakrise erfordert die Biodiversitätskrise besondere Aufmerksamkeit von Politik und Gesellschaft.Die Roten Listen – Gradmesser für den Zustand der Natur – bieten dafür mit ihren Gefährdungsanalysenund Handlungserfordernissen wesentliche wissenschaftlich fundierte Grundlagen. Siebenennen die Arten, für die besondere Anstrengungen zur Verbesserung ihrer Bestandssituation erforderlichsind. Für die Vögel gibt es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fachbeitrag aus Natur in NRW 1/2024</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Klimakrise erfordert die Biodiversitätskrise besondere Aufmerksamkeit von Politik und Gesellschaft.<br>Die Roten Listen – Gradmesser für den Zustand der Natur – bieten dafür mit ihren Gefährdungsanalysen<br>und Handlungserfordernissen wesentliche wissenschaftlich fundierte Grundlagen. Sie<br>benennen die Arten, für die besondere Anstrengungen zur Verbesserung ihrer Bestandssituation erforderlich<br>sind. Für die Vögel gibt es seit Anfang der 1970er-Jahre in Deutschland Rote Listen. Bereits 1972<br>wurde die erste Rote Liste der Vögel für Nordrhein-Westfalen veröffentlicht (Mebs 1972). Jetzt haben die<br>Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft (NWO) und das LANUV die 7. Fassung der Roten Liste<br>der Brutvögel des Landes vorgelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wesentliche Grundlage der neuen Roten Liste der Brutvögel Nordrhein-Westfalens sind die Daten, die das Land für den nationalen Vogelschutzbericht 2019 zur Umsetzung der EU-Vogelschutzrichtlinie zur Verfügung gestellt hat. Das sind im wesentlichen Bestandszahlen, Trends und Verbreitungsangaben zum Bezugsjahr </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Daten wurden für die Rote Liste von Regionalkoordinatorinnen und -koordinatoren zusätzlich für die  Großlandschaften des Landes ermittelt. Letztlich beruhen diese Daten auf der Feldarbeit von über 1.000 ehrenamtlichen und beruflichen Vogelkundlerinnen und Vogelkundlern, für deren Engagement wir sehr<br>dankbar sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Gefährdungsanalyse wurden die bundesweit gültigen Kriterien für Rote Listen der Vögel (Haupt et al. 2020) für alle regelmäßig in Nordrhein-Westfalen brütenden heimischen Vogelarten angewandt.<br>Dazu dient ein Einstufungsschema, das auf den definierten Parametern Bestandsgrößenklasse, langfristiger (letzte 50 bis 150 Jahre) und kurzfristiger Bestandstrend (letzte 24 Jahre) beruht und eine Einstufung jeder Art in eine der Gefährdungskategorien erlaubt. Zusätzlich wurde geprüft, ob Risikofaktoren, wie etwa zukünftig mögliche klimawandelbedingte Austrocknung von Brutgewässern oder eine prognostizierte Zunahme von Störungen an Brutplätzen, vorliegen. Wenn begründet zu erwarten ist, dass sich der kurzfristige Bestandstrend in den nächsten zwölf Jahren aufgrund solcher Risikofaktoren verschlechtert, kann dies zur Einstufung der Art in eine höhere Gefährdungskategorie führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gefährdete Arten in Nordrhein-Westfalen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit brüten 166 heimische Vogelarten regelmäßig in Nordrhein-Westfalen, </p>



<p class="wp-block-paragraph">24 Arten sind in unserem Bundesland ausgestorben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">90 Arten (47 % dieser 190 Arten) sind nicht gefährdet, davon stehen neun auf der Vorwarnliste. Literaturrecherchen ergaben, dass mit Schlangen- und Steinadler zwei Arten in der Kategorie „ausgestorben“ in die Rote Liste gekommen sind, die bis ins 19. Jahrhundert in Nordrhein-Westfalen als Brutvögel vorkamen, was bisher nicht berücksichtigt worden war (Schmitz 2021). </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Kategorie 1 („vom Aussterben bedroht“), der höchsten Gefährdungsstufe der derzeit im Lande brütenden Arten, finden sich 23 Arten. Die Turteltaube musste aufgrund anhaltender sehr starker Bestandsrückgänge von Kategorie 2 in der letzten Fassung der Roten Liste in Kategorie 1 hochgestuft werden. Der im Bestand wieder zunehmende Raubwürger konnte dagegen in Kategorie 2 abgestuft werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">16 Arten werden in Kategorie 2 („stark gefährdet“) geführt. Hier finden sich mit Lachmöwe und Tannenhäher zwei Arten, die in der Roten Liste von 2016 noch „ungefährdet“ waren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">24 Vogelarten gelten in der Roten Liste als „gefährdet“ (Kategorie 3). Von diesen Arten war die Weidenmeise bisher „ungefährdet“, Teichhuhn, Rohrweihe und Rohrammer standen 2016 in der Vorwarnliste. Beim Schwarzstorch ist die Bestandsentwicklung wieder rückläufig, sodass die 2016 in „ungefährdet“ zurückgestufte Art nun wieder als „gefährdet“ eingestuft werden musste. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Kategorie R („extrem selten“) sind 13 Vogelarten mit in etwa stabilen Beständen enthalten, die aufgrund ihrer Seltenheit besonders anfällig gegenüber Gefährdungen sind. Die Steppenmöwe brütet erst seit wenigen Jahren in NRW. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Vorwarnliste stehen neun Arten, die in der nächsten Roten Liste als „gefährdet“ eingestuft werden müssen, wenn die Bestände weiter oder erneut abnehmen. Der in den letzten Roten Listen als „ungefährdet“ eingestufte Teichrohrsänger wurde neu in diese Kategorie aufgenommen. Der Waldlaubsänger galt in der Vorgängerliste als „gefährdet“, der Gartenrotschwanz als „stark gefährdet“.</p>



<ol start="2016" class="wp-block-list"></ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr als die Hälfte der Brutvogelarten ist gefährdet</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">100 Arten wurden somit einer Gefährdungskategorie, von „ausgestorben“ bis „extrem selten“, zugeordnet. Damit sind 53 Prozent der Brutvogelarten ausgestorben oder gefährdet, das sind sieben Arten mehr als in der Vorgängerliste (2016 waren es 49 %). Zunahmen gegenüber 2016 gab es vor allem in der Zahl der „stark gefährdeten“ Arten (Kategorie 2, von 14 auf 16) und bei den „gefährdeten“ Arten (Kategorie 3, von 21 auf 24). 83 Arten galten 2016 als „ungefährdet“ (ohne Arten der Vorwarnliste), jetzt sind es 81. Neun Arten konnten gegenüber 2016 in eine geringere, zwölf mussten in eine höhere Gefährdungsstufe eingeordnet werden. Damit hat sich die Situation der nordrhein-westfälischen Brutvogelwelt gegenüber der Roten Liste von 2016 verschlechtert. <br>Unverändert finden sich besonders viele gefährdete Arten in den Hauptlebensräumen Offenland (Agrarlandschaft)<br>und Sonderstandorte (Heiden, Moore). So nehmen Arten wie Rebhuhn, Kiebitz, Feldlerche und Feldsperling weiterhin deutlich ab (Grüneberg et al. 2021). Auch die Arten der Feuchtwiesen wie Uferschnepfe und Bekassine geben weiterhin Anlass zu großen Sorgen (siehe auch Beckers et al. 2021). Besonders stark sind die Abnahmen ferner bei der einst weit verbreiteten Turteltaube, für die nach neueren Zahlen von einem Bestand unter 1.000 Paaren ausgegangen wird. In den anderen Hauptlebensräumen Wald, Siedlung und Gewässer finden sich deutlich<br>geringere Anteile gefährdeter Arten. Im Wald gelten insbesondere spezialisierte Arten, darunter Schwarzstorch und<br>Tannenhäher, als gefährdet. Es ist zu befürchten, dass mit dem Haselhuhn schon in der nächsten Fassung der Roten Liste eine weitere Art als ausgestorben eingestuft werden muss, da bereits seit einigen Jahren keine gesicherten Nachweise mehr vorliegen. Beim Grauspecht lassen Bestandszuwächse in jüngster Zeit dagegen auf eine Bestandserholung hoffen. Inwieweit sich das großflächige Absterben von Nadelwäldern, bedingt durch Trockenheit<br>und Käferkalamitäten, auf die Brutvogelwelt auswirkt, wird die Zukunft zeigen. Weiterhin müssen von den Arten der Städte und Dörfer einige Arten als gefährdet eingestuft werden. Dazu zählen Rauch- und Mehlschwalbe, aber auch der sogar stark gefährdete Girlitz, der inzwischen weite Teile seines nordrhein-westfälischen Verbreitungsgebietes im Tiefland geräumt hat. Auch von den Arten der Gewässer finden sich etwa zwei Drittel in<br>einer Gefährdungskategorie, sodass die Situation auch in diesem Lebensraum besorgniserregend bleibt. Gefährdet sind einige Enten wie Knäkente, Löffelente und Krickente, aber auch die Wasserralle und das Blaukehlchen. Hier dürfte zukünftig die Austrocknung von Brutgewässern infolge des Klimawandels, wie in den letzten Jahren bereits vielerorts beobachtet, zur weiteren Gefährdung der Brutvögel führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Handlungsbedarf (nicht nur) in der Agrarlandschaft</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus den Gefährdungseinstufungen ergibt sich nach wie vor dringender Handlungsbedarf, vor allem in der Agrarlandschaft. Im Ackerland gilt es, in Zusammenarbeit mit den Landnutzenden den Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden weiter zu reduzieren und vermehrt extensiv oder ungenutzte Flächen und Streifen sowie Feldvogelinseln anzubieten. Hier finden Vögel ausreichend Nahrung und Deckung. Diese Maßnahmen kommen auch Insekten und anderen Tieren sowie Ackerwildkräutern zugute. Die Angebote des Vertragsnaturschutzes<br>spielen hierbei eine besonders wichtige Rolle (Thiele 2020). In den Grünlandgebieten kommt es auf einen<br>wiesenvogelfreundlichen Wasserhaushalt bei extensiver Nutzung und ein Prädatorenmanagement zur Minimierung der Verluste von Gelegen und Jungvögeln gefährdeter Arten an, was bislang in vielen Wiesenvogelschutzgebieten<br>nicht konsequent umgesetzt wird (Jöbges et al. 2024). In Nordrhein-Westfalen gilt es dabei zusätzlich, die laufenden LIFE-Projekte für den Wiesenvogelschutz konsequent umzusetzen (Brüning &amp; Herkenrath 2023).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gefährdete Arten im Wald profitieren besonders vom Erhalt und der Entwicklung alter Laub- und Mischwälder mit hohem Alt- und Totholzanteil, wie es in Teilen der Staatswaldfläche, im Nationalpark Eifel, in Naturwaldzellen und in Wildnisgebieten der Fall ist. Bei der Neubegründung von Wäldern auf Kalamitätsflächen gilt es, Artenschutzgesichtspunkte besonders zu berücksichtigen. An Gewässern kommt es auf verstärkte großräumige Renaturierungen bei der weiteren Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie sowie den Erhalt und die<br>Neuschaffung von Röhrichten an. Das am Bienener Altrhein laufende LIFE-Projekt „Lebendige Röhrichte“ des Naturschutzzentrums im Kreis Kleve zeigt exemplarisch, wie dies erfolgreich umgesetzt werden kann.<br>In Städten und Dörfern gilt es neben anderem, Brutplätze von Mauersegler, Haussperling und Mehlschwalbe bei der energetischen Sanierung von Gebäuden zu sichern oder neu zu schaffen und Grünflächen wie Parks und Friedhöfe naturnah zu gestalten.<br>Dass sich Maßnahmen des Artenschutzes lohnen, zeigen erfolgreiche Projekte und Maßnahmen, die zu lokalen Bestandszunahmen gefährdeter Arten geführt haben. So werden Grauammern verstärkt wieder außerhalb ihres Kernvorkommens in den linksrheinischen Börden festgestellt. Das Braunkehlchen zeigt in gut gemanagten<br>EU-Vogelschutzgebieten im Mittelgebirge stabile bis zunehmende Bestände. Raubwürger und Grauspecht zeigen lokale Bestandszunahmen und in jüngster Zeit nimmt landesweit der Bestand des Wendehalses wieder zu. Flussrenaturierungen erlauben es Arten wie der Uferschwalbe und dem Flussregenpfeifer, sich anzusiedeln.<br>Letztere profitieren auch von Maßnahmen der Abgrabungsindustrie zum Erhalt der Brutplätze.<br>Gefährdet sind viele Zugvögel, darunter viele Langstreckenzieher. Das sind Arten, die südlich der Sahara überwintern. Ein Paradebeispiel ist die Turteltaube, die neben der Beeinträchtigung ihrer Lebensräume auch unter exzessiver Bejagung auf dem Zug und in den Überwinterungsgebieten leidet. Immerhin gibt es neuerdings<br>Jagdmoratorien für die Turteltaube in vielen Ländern im Mittelmeerraum. Die EU-Vogelschutzrichtlinie verpflichtet<br>die Mitgliedstaaten dazu, dass die Jagd auf Vögel Anstrengungen, die in ihrem Verbreitungsgebiet zu ihrer  Erhaltung unternommen werden, nicht zunichtemacht (Artikel 7). Diese Bestimmung wird für eine Reihe von Arten konterkariert; so dürfen neben der Turteltaube auch andere gefährdete Arten wie Kiebitz, Bekassine, Waldschnepfe, Uferschnepfe und Feldlerche in einigen EU-Mitgliedstaaten bejagt werden. Eine besondere Rolle kommt der Umsetzung von internationalen Artenaktionsplänen zu, wie dem für die Turteltaube (Fisher et al. 2018). Es ist jedoch unbestritten, dass für den Schutz dieser Arten insbesondere Anstrengungen in den Brutgebieten notwendig sind. Nordrhein-Westfalen verfügt derzeit über 28 Vogelschutzgebiete, die nach der EU-Vogelschutzrichtlinie ausgewiesen wurden. Von vielen gefährdeten Arten beherbergen diese Gebiete den Großteil des Bestandes im Lande, etwa bei Trauerseeschwalbe, Uferschnepfe, Wachtelkönig, Wiesenweihe, Blaukehlchen, Braunkehlchen<br>und Wiesenpieper. Bei den Vogelschutzgebieten kommt es auf die langfristige Sicherung eines günstigen  Erhaltungszustandes der wertgebenden Vogelarten an. Ein wichtiges Instrument dafür sind die Vogelschutz-Maßnahmenpläne, die die Behörden für die Gebiete erarbeiten. Hier ist eine konsequente Umsetzung geboten.<br>Die gefährdeten Brutvogelarten gelten in Nordrhein-Westfalen als planungsrelevant. Planungsrelevante Arten sind eine fachlich begründete Auswahl geschützter Arten, die bei einer Artenschutzprüfung im Sinne einer Art-für-Art-Bearbeitung einzeln betrachtet werden müssen (MKULNV 2016). Die neue Rote Liste bedeutet, dass Teichhuhn, Steppenmöwe, Tannenhäher, Weidenmeise und Rohrammer nun als planungsrelevant gelten. Die erforderlichen Gegenmaßnahmen, um den Zustand der Vogelwelt in Nordrhein-Westfalen zu verbessern, sind seit Langem bekannt und werden von haupt- und ehrenamtlichen Akteurinnen und Akteuren im Naturschutz angewendet. Sie reichen jedoch nicht aus, um die insgesamt negative Entwicklung umzukehren. Neben dem Schutz der Lebensräume ist<br>auch eine Wiederbelebung gezielter Artenhilfsmaßnahmen erforderlich, die in der Vergangenheit bei einigen Arten wie Weißstorch, Uhu und Wanderfalke sehr erfolgreich waren. Die Rote Liste der Brutvögel Nordrhein-Westfalens zeigt deutlich, dass verstärkte Bemühungen im Naturschutz beziehungsweise im gezielten Schutz der Vogelarten notwendig sind, um Artenschwund und Bestandsrückgänge aufzuhalten und umzukehren, gemäß dem Ziel der Biodiversitätsstrategie des Landes, den Anteil gefährdeter Arten bis 2025 auf 40 Prozent zu reduzieren (MKULNV<br>2015).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Literatur</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Beckers, B., Ikemeyer, D., Herkenrath, P. &amp; R. Tüllinghoff (2021): Feuchtwiesenschutzgebiete:<br>Zustand in Nordrhein-Westfalen. Natur in NRW 1/2021: 10–15.<br>Brüning, I. &amp; P. Herkenrath (2023): Zwei Jahre LIFE-Projekt Wiesenvögel NRW. Projektbausteine<br>und erste Umsetzungen. Natur in NRW 1/2023: 11–17.<br>Fisher, I., Ashpole, J., Scallan, D., Proud, T. &amp; C. Carboneras (compilers; 2018): International<br>Single Species Action Plan for the conservation of the European Turtle Dove Streptopelia turtur<br>(2018 to 2028). European Commission, Brussels.<br>Grüneberg C., Herkenrath P. &amp; M. M. Jöbges (2021): Aktuelle Bestandssituation der Brutvögel<br>Nordrhein-Westfalens. Beitrag zur Datengrundlage für den nationalen Vogelschutzbericht 2019.<br>Charadrius 57: 131–164.<br>Grüneberg, C., Sudmann, S. R., Herhaus, F., Herkenrath, P., Jöbges, M. M., König, H., Nottmeyer,<br>K., Schidelko, K., Schmitz, M., Schubert, W., Stiels, D. &amp; J. Weiss (2016): Rote Liste der Brutvogelarten Nordrhein-Westfalens, 6. Fassung, Stand: Juni 2016. Charadrius 52: 1–66.<br>Haupt, H., Bauer, H.-G., Hüppop, O., Ryslavy, T., Sudfeldt, C. &amp; P. Südbeck <a href="2020">Nationales Gremium Rote Liste Vögel</a>: Methodik der Gefährdungsanalyse für die Roten Listen der Brutvögel mit Hinweisen zur Handhabung. Unveröffentlichtes Manuskript für die Rote-Liste-Ländergremien. 27 S.<br>Jöbges, M. M., Beckers, B., Brüning, I., Frede, M., Graf, M., Härting, C., Herkenrath, P., Ikemeyer, D., Klostermann, S., Tecker, A., Sudmann, S. R. &amp; R. Tüllinghoff (2024): Erhaltungssituation und Schutzgebietsmanagement für Wiesenvögel in Nordrhein-Westfalen – Bilanz und Perspektiven. Charadrius 60 (im Druck).<br>Mebs, T. (1972): Rote Liste der gefährdeten Brutvögel Nordrhein-Westfalens. Anthus 9: 16–18.<br>MKULNV <a href="2015">Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW</a>: Biodiversitätsstrategie NRW. Düsseldorf.<br>MKULNV <a href="2016">Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW</a>: Verwaltungsvorschrift zur Anwendung der nationalen Vorschriften zur Umsetzung der Richtlinien 92/43/EWG (FFH-RL) und 2009/147/EG (V-RL) zum Artenschutz bei Planungs- oder Zulassungsverfahren (VV-Artenschutz).<br>Runderlass vom 06.06.2016.<br>Schmitz, M. (2021): Haben Schlangenadler Circaetus gallicus, Schreiadler Clanga pomarina und Steinadler Aquila chrysaetos bis ins 19./20. Jahrhundert in Nordrhein-Westfalen gebrütet? Charadrius 57: 43–52.<br>Sudmann, S. R., Schmitz, M., Grüneberg, C., Herkenrath, P., Jöbges, M. M., Mika, T., Nottmeyer, K., Schidelko, K., Schubert, W. &amp; D. Stiels (2021, publiziert 2023): Rote Liste der Brutvogelarten Nordrhein-Westfalens, 7. Fassung,<br>Stand: Dezember 2021. Charadrius 57: 75–130.<br>Thiele, U. (2020): Vertragsnaturschutz in NRW – Bilanz und Herausforderungen. Natur in NRW 4/2020: 18–23.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>AUTOREN UND AUTORIN</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Peter Herkenrath, Christoph Grüneberg, Michael M. Jöbges</strong><br>Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz<br>NRW (LANUV) Recklinghausen<br>peter.herkenrath@lanuv.nrw.de<br>christoph.grueneberg@lanuv.nrw.de<br>michael.joebges@lanuv.nrw.de<br><strong>Stefan R. Sudmann, Michael Schmitz, Klaus Nottmeyer</strong><br>Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft Bad Honnef<br>sterna.sudmann@t-online.de<br>mich.schmitz@gmx.de<br>nottmeyer@nw-ornithologen.de<br><strong>Tobias Mika</strong><br>Biologische Station Rhein-Berg<br>mika@bs-bl.de<br><strong>Kathrin Schidelko</strong><br><strong>Darius Stiels</strong><br>Stiftung Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB) Bonn<br>k.schidelko@leibniz-lib.de<br>d.stiels@leibniz-lib.de<br><strong>Werner Schubert</strong><br>Biologische Station Hochsauerlandkreis<br>Brilon<br>w.schubert@biostation-hsk.de</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Downloads:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/11/Herkenrath_et_al_2024_NiN_Rote_Liste_Brutvoegel.pdf">Dieser Artikel</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2025/11/Rote_Liste_Brutvoegel_NRW_2021.pdf">Rote Liste NRW</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ziegenunterstand im NSG Wulsenberg erneuert</title>
		<link>https://vnv-hsk.de/2024/10/ziegenunterstand-im-nsg-wulsenberg-erneuert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2024 15:27:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktiv werden]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vnv-hsk.de/?p=1345</guid>

					<description><![CDATA[Vor einigen Wochen haben Mitglieder des VNV in Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegetrupp der Biologischen Station im HSK Renovierungsarbeiten an dem Ziegenunterstand im Naturschutzgebiet Wulsenberg im Frohntal bei Erlinghausen durchgeführt. Dort beweidet seit einigen Jahren eine Ziegenherde ehemals stark verbuschte Bereiche des NSG. Da der Ziegenunterstand im Bodenbereich angefault war, mussten die Füße des Stalls erneuert [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vor einigen Wochen haben Mitglieder des VNV in Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegetrupp der Biologischen Station im HSK Renovierungsarbeiten an dem Ziegenunterstand im Naturschutzgebiet Wulsenberg im Frohntal bei Erlinghausen durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dort beweidet seit einigen Jahren eine Ziegenherde ehemals stark verbuschte Bereiche des NSG. Da der Ziegenunterstand im Bodenbereich angefault war, mussten die Füße des Stalls erneuert werden.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-7 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="1353" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240613_121739-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1353" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240613_121739-1024x768.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240613_121739-300x225.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240613_121739-768x576.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240613_121739-1536x1152.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240613_121739.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="1351" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240619_130818-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1351" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240619_130818-1024x768.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240619_130818-300x225.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240619_130818-768x576.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240619_130818-1536x1152.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240619_130818.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="1359" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240618_121405-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1359" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240618_121405-1024x768.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240618_121405-300x225.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240618_121405-768x576.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240618_121405-1536x1152.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240618_121405.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="1352" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240621_110808-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1352" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240621_110808-1024x768.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240621_110808-300x225.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240621_110808-768x576.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240621_110808-1536x1152.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240621_110808.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="1354" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240621_115726-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1354" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240621_115726-1024x768.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240621_115726-300x225.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240621_115726-768x576.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240621_115726-1536x1152.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240621_115726.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="1355" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240621_120034-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1355" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240621_120034-1024x768.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240621_120034-300x225.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240621_120034-768x576.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240621_120034-1536x1152.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/20240621_120034.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="1350" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0005-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1350" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0005-1024x768.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0005-300x225.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0005-768x576.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0005-1536x1152.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0005.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="1346" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0006-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1346" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0006-1024x768.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0006-300x225.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0006-768x576.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0006-1536x1152.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0006.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1349" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0014-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1349" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0014-768x1024.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0014-225x300.jpg 225w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0014-1152x1536.jpg 1152w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0014.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="1347" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0029-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1347" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0029-1024x768.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0029-300x225.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0029-768x576.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0029-1536x1152.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0029.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="1348" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0032-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1348" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0032-1024x768.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0032-300x225.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0032-768x576.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0032-1536x1152.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG-20241028-WA0032.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eröffnung der Artenschutz-Ausstellung im Kloster Bredelar</title>
		<link>https://vnv-hsk.de/2024/07/eroeffnung-der-artenschutz-ausstellung-im-kloster-bredelar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Richard]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jul 2024 06:24:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktiv werden]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://vnv-hsk.de/?p=1306</guid>

					<description><![CDATA[Im Kloster Bredelar gibt es ein neues Angebot für Besucher: Die neue Artenschutz-Ausstellung des Vereins für Natur- und Vogelschutz im Hochsauerlandkreis e.V. (VNV). Sie gibt Tipps, wie wir im Garten und am Haus verschiedensten Tiergruppen durch unterschiedliche Nisthilfen und -kästen helfen können, etwa Fledermäusen, Insekten und natürlich Vögeln. Die Eröffnung fand in einem ungewöhnlichen Rahmen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im Kloster Bredelar gibt es ein neues Angebot für Besucher: Die neue Artenschutz-Ausstellung des Vereins für Natur- und Vogelschutz im Hochsauerlandkreis e.V. (VNV). Sie gibt Tipps, wie wir im Garten und am Haus verschiedensten Tiergruppen durch unterschiedliche Nisthilfen und -kästen helfen können, etwa Fledermäusen, Insekten und natürlich Vögeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Eröffnung fand in einem ungewöhnlichen Rahmen statt: Zum Ende ihrer Grundschulzeit besuchte die Klasse 4c der Schule am Burghof in Marsberg die Ausstellung und war begeistert. Nachdem sie von Johannes Schröder, Vorstandsmitglied des VNV und gleichzeitig Vorsitzender des Fördervereins Kloster Bredelar, begrüßt worden war, ging es auf Entdeckungstour durch die Ausstellung. Ihren Mittelpunkt bildet eine nachgebaute Scheune, an deren Wänden verschiedenste Nistkästen angebracht sind. Diese Nisthilfen für die genannten Artengruppen dienen als Anschauungsmaterial, wie man seinen eigenen Garten tierfreundlich gestalten kann. Und natürlich erhält man in der Ausstellung Baupläne und Bezugsquellen für Nisthilfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt viel zu entdecken in der Dauerausstellung, die allen Besuchern des Klosters kostenlos offensteht: Hornissen und ein Nachtfalter sitzen auf Pflanzen-Attrappen, Glas-Brutröhren von Insekten bieten einen Einblick ins Innere, verschiedene Vögel (aus Holz) schauen die Besucher an. Wer sich näher informieren möchte, findet alles Wichtige auf Infotafeln. Jung und Alt werden angesprochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abgerundet wird die Ausstellung durch große „Info-Fahnen“ mit Fotos, auf denen die Aktivitäten des VNV für bedrohte Arten veranschaulicht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Artenschutz-Ausstellung ist dauerhaft geöffnet und kann eigenständig und kostenlos von den Be</strong><strong>suchern des Klosters besucht werden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Klasse 4c der Marsberger Schule am Burghof beschäftigte sich übrigens auch im Unterricht mit dem Thema. Nachdem in der Ausstellung gewissenhaft Informationen notiert und Fotos gemacht wurden, erstellten sie anschließend in Gruppenarbeit eine digitale Pinnwand zum Thema. Das Ergebnis kann <a href="https://nrw.edumaps.de/111998/18598/twi57eqzxf">HIER </a>angeschaut werden.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-8 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="1313" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_103127-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1313" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_103127-1024x768.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_103127-300x225.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_103127-768x576.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_103127-1536x1152.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_103127-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="1322" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/08/20240628_113338-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1322" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/08/20240628_113338-1024x768.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/08/20240628_113338-300x225.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/08/20240628_113338-768x576.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/08/20240628_113338-1536x1152.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/08/20240628_113338.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="1311" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_103056-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1311" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_103056-1024x768.jpg 1024w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_103056-300x225.jpg 300w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_103056-768x576.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_103056-1536x1152.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_103056-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1310" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_103040-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1310" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_103040-768x1024.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_103040-225x300.jpg 225w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_103040-1152x1536.jpg 1152w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_103040-1536x2048.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_103040-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1321" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/08/20240628_112614-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1321" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/08/20240628_112614-768x1024.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/08/20240628_112614-225x300.jpg 225w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/08/20240628_112614-1152x1536.jpg 1152w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/08/20240628_112614.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1308" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_094914-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1308" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_094914-768x1024.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_094914-225x300.jpg 225w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_094914-1152x1536.jpg 1152w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_094914-1536x2048.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_094914-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="1307" src="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_094738-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1307" srcset="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_094738-768x1024.jpg 768w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_094738-225x300.jpg 225w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_094738-1152x1536.jpg 1152w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_094738-1536x2048.jpg 1536w, https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/20240701_094738-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein mögliches Unterrichtskonzept für den Ausstellungsbesuch von Schulklassen und die Nachbereitung im Unterricht kann <a href="https://vnv-hsk.de/wp-content/uploads/2024/07/Artenschutzausstellung_Unterrichtskonzept.pdf">HIER</a> eingesehen werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
