Rinder pflegen Wiesen-Lebensräume – Viel Arbeit für die Menschen!

Seit Jahrzehnten läuft unser Beweidungsprojekt: Rinder der alten Rasse „Rotes Höhenvieh“ beweiden wertvolle Feucht- und Bergwiesen. Diese sind in historischer Zeit durch genau diese Bewirtschaftung entstanden. So sorgen die Rinder für den Erhalt dieses Lebensraums.

Die Kühe fressen – aber für die Ehrenamtler des VNV sorgt das Projekt für viel Arbeit, und das nicht nur in den Sommermonaten:

Abbau eines zusammengefallenen Zauns und Errichtung eines neuen Zauns – Feuchtwiesen „Auf dem Bruch“ westlich Marsberg-Essentho

Der alte Zaun muss abgebaut werden. Verrosteter, teilweise im Boden eingewachsener Stacheldraht muss entfernt werden. Dabei darf keine alte Krampe, darf kein Nagel ins Gras fallen. Denn wenn eine Kuh diesen mit der Nahrung aufnimmt, kann sie verenden. Zur Sicherheit sucht Jonas mit einem Metalldetektor den Weiderand ab.

… Ein Viehanhänger bietet Kletter- und Spielmöglichkeiten…

Ein neuer Zaun wird errichtet: Kraft und Können sind erfordert beim Einhauen der Zaunpfähle.

Gehölz-Zurückdrängung auf Magerweiden im Glindegrund südlich Marsberg

Das Rotvieh sorgt dafür, dass Gehölze wie Schwarzdorn nicht zu schnell hoch wachsen. Andernfalls würde sich eine artenreiche Wiese langsam wieder Richtung Gebüsch und Wald entwickeln.

Trotzdem muss der Mensch alle paar Jahre nachhelfen: Mit Freischneider und Motorsäge werden aufkommende Dornensträucher abgesägt und verbrannt. Groß und Klein gehen tatkräftig zu Werke.

Nach der schweißtreibenden Arbeit schmeckt eine über dem Feuer gegrillte Wurst besonders gut!