Raubwürger-Zählung mit eindrucksvollem Ergebnis

Der östliche HSK ist Verbreitungsschwerpunkt der bedrohten Vogelart Auch in diesen Monaten sind die Ornithologen des „Vereins für Natur- und Vogelschutz im HSK e.V.“ (VNV), wie schon seit Mitte der 1980er Jahre, wieder unterwegs, um die Winterreviere des Raubwürgers im gesamten Hochsauerlandkreis zu erfassen. Eindrucksvolles Ergebnis einer kreisweiten Zählung am 3. Januar 2021: Allein an diesem Tag konnten 25 Exemplare der deutschlandweit von Aussterben bedrohten Vogelart im HSK gezählt werden, davon 17 Exemplare in den Stadtgebieten Marsberg-Brilon. „Ein großer Teil der Winterreviere und auch der Brutreviere des Raubwürgers entfällt auf das östliche Kreisgebiet um Marsberg und Brilon“, so Harald Legge…

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Das Europäische Vogelschutzgebiet Diemel- und Hoppecketal – eine Chance für unsere Region!

Durch Flächenverbrauch, landwirtschaftliche Intensivierung und Klimawandel befinden wir uns gerade in der Zeit eines historischen Artensterbens. Umso bedeutsamer ist die Region des Diemel- und Hoppecketals mit seiner Umgebung im östlichen Hochsauerlandkreis: Die Populationen bestimmter bedrohter Arten sind hier (noch) so groß, dass diesem Gebiet europaweite Bedeutung für deren Schutz zukommt. Der VNV hat darum im Dezember 2019 bei der Europäischen Kommission einen Antrag auf Ausweisung eines „Europäischen Vogelschutzgebiets“ (VSG) gestellt, um den langfristigen Schutz dieser bedrohten Arten zu gewährleisten. Durchschriften des Antrages sind zeitgleich an das Land NRW, die Bezirksregierung Arnsberg und den Hochsauerlandkreis gegangen. Schwarzspecht Das Land Nordrhein-Westfalen folgt…

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Insekten retten – Artenschwund stoppen – Volksinitiative Artenvielfalt NRW.

Die drei großen nordrhein-westfälischen Naturschutzverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) und der Naturschutzbund (NABU) rufen unter dem Slogan „Insekten retten – Artenschwund stoppen“ alle Bürger*innen in Nordrhein-Westfalen dazu auf, mit ihrer Unterschrift ein deutliches Signal für notwendige Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt in NRW zu setzen. Auf der Seite der Volksinitiative finden Sie Unterschriftenlisten, Hintergrundinfos und weitere Materialien. Jetzt zur Unterschriftenaktion

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Tod im Windpark

Am 20.05.2020, mitten in der Hauptfütterungszeit der Jungvögel, wurde erneut ein Rotmilan zum Opfer der Windkraft. Er wurde im Windpark bei Brilon-Madfeld nach einer Kollision mit einem Rotorblatt frischtot aufgefunden. Die Finder alarmierten den VNV, sodass der tödliche Zusammenstoß zumindest dokumentiert wurde. Mitte Mai wird überall in der Umgebung Gras gemäht und geerntet. Dies lockt Greifvögel in größerer Zahl an und nicht selten sieht man 15 bis 20 Exemplare Rot- und Schwarzmilane sowie Mäusebussarde gleichzeitig. Die Windvorrangzonen im Hochsauerlandkreis und insbesondere die in Brilon und Marsberg wurden ausnahmslos in für Greifvögel attraktive Gebiete geplant. Einwände der Naturschützer werden regelmäßig übergangen.…

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Bitte melden!

Tote Tiere an Windindustrieanlagen Bitte melden Sie uns tote Fledermäuse und Vögel (Rotmilan, Schwarzstorch etc.) durch/ an/ unter Windindustrieanlagen! Und Störungen an und Zerstörung von Horsten Bitte melden Sie uns Störungen an besetzten Horsten durch „Besucher“ und Zerstörungen von Horsten und Horstbäumen!  Formlos per Email an: mail@vnv-hsk.de

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Fledermaushilfe im HSK

 Verletzte oder geschwächte Fledermäuse: Bitte versuchen Sie nicht, anhand von Büchern oder Internetrecherchen, eine Fledermaus selbst zu versorgen. Die Behandlung und Versorgung von Fledermäusen erfordert viel Erfahrung und das Wissen, wann eine Fledermaus wieder ausgewildert werden kann. Außerdem muss eine fachgerechte Unterbringung während der Behandlungszeit sichergestellt sein sowie die erforderlichen Medikamente und Aufbaupräparate. Bitte übergeben Sie gefundene Fledermäuse so schnell es Ihnen möglich ist in fachkundige Betreuung! Oft ist eine sofortige Hilfe überlebenswichtig! Bitte beachten Sie: Tiere, die Tagsüber an Gebäuden oder Büschen hängen, befinden sich immer in einer Notlage. Bitte zögern Sie nicht – es zählt im Notfall jede…

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Landesweite Kartierung der Amphibien und Reptilien

Aufruf zur Mitarbeit Der NRW-Atlas der Amphibien und Reptilien stellt die Verbreitung der häufigeren Arten im Hochsauerlandkreis derzeit nur unzureichend dar. Beispielsweise gibt es von der überall im Kreisgebiet vorkommenden Blindschleiche praktisch keine Fundpunkte. Um solche Lücken zukünftig zu füllen, ist es für die Herpetologen eine große Hilfe, auch zufällige Beobachtungen im Garten oder auf Spaziergängen zu notieren. Wer sich unsicher bei der Bestimmung der Arten ist oder sich über die Arten in NRW informieren möchte, kann dies auf folgender Seite tun:  www.herpetofauna-nrw.de unter "Arten", Für weitere Informationen, auch bundesweit, steht die Seite www.feldherpetologie.de zur Verfügung. Verbreitung des Feuersalamanders in…

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Schon wieder Wildkatze Opfer des Straßenverkehrs

Nachdem wir im Dezember zwei Wildkatzen an der Autobahn bei Meschede gefunden haben, ist Ende Januar erneut eine Wildkatze Opfer des Straßenverkehrs geworden. An der B 480 bei Brilon-Wülfte wurde die Katze tot gefunden.

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Westnetz und VNV retten Brutplätze für den Feldsperling

Der Feldsperling war früher ein häufiger Bewohner der Streuobstwiesen und der Obstbäume entlang der Straßen und Wege in unserer Feldflur. Denn die Höhlen der Bäume boten dem nahen Verwandten des Haussperlings Nistmöglichkeiten. Im Gegensatz zum Haussperling, der in unseren Dörfern und Städten vorkommt, besiedelt der Feldsperling vor allem die Außenbereiche unserer Offenlandschaft. Während in den letzten Jahrzehnten Obstbäume zunehmend aus unserer Landschaft verschwanden, schaffte es der Feldsperling, sich eine neue Brutmöglichkeit zu erschließen: In den offenen Rohren der Mittelspannungsmasten, die als Leitungsträger fungieren, fand er ideale Nistmöglichkeiten. Darum baut überall im Sauerland diese Spatzenart in solchen hohlen Eisenstangen sein Nest.…

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Stunde der Wintervögel

Vom 10. bis 12. Januar Vögel beobachten und melden NABU und LBV rufen vom 10. bis 12. Januar zum zehnten Mal zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ auf. Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich auch zusätzliche Wintergäste beobachten, die aus dem noch kälteren Norden und Osten nach Mitteleuropa zogen. Welche Vögel sind noch da?https://www.nabu.de/news/2019/12/27339.html News 2019 Dezember Welche Vögel sind noch da? Der NABU ruft zur deutschlandweiten Vogelzählung auf Wer flattert denn da durch den winterlichen Garten? Vom 10. bis zum 12. Januar können Vogelfreund*innen eine Stunde lang Vögel beobachten, zählen und dem NABU…

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