Umpflanzaktion eines Märzenbecherstandortes in Brilon-Rösenbeck

Im Hochsauerlandkreis existieren eine große Anzahl an Steinbrüchen, die auch regelmäßig zur Sicherstellung der Rohstoffversorgung erweitert werden. Bei diesen Erweiterungen kann durch den Naturschutz nicht immer verhindert werden, dass auch seltene oder geschützte Lebensräume und Pflanzenarten abgegraben werden. In einem Kalksteinbruch bei Brilon-Rösenbeck wird in den nächsten Jahren ein Wäldchen dem Abbau zum Opfer fallen, in dem unter anderem eine große Anzahl Märzenbecher wachsen. Durch Verhandlungen mit dem Betreiber konnte erreicht werden, eine Umsiedlungsaktion zu versuchen. Kalksteinbruch bei Brilon-Rösenbeck Erfolgreiche Umsiedlung am Standort Blumenstein Im Frühjahr 2018 wurde der Standort der Märzenbecher im Steinbruch Brilon-Rösenbeck genauer erfasst. Im Juni 2018…

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Raubwürger-Zählung mit eindrucksvollem Ergebnis – Fundierte Grundlage für den Naturschutz

Der östliche HSK ist Verbreitungsschwerpunkt der bedrohten Vogelart Auch in diesen Monaten sind die Ornithologen des „Vereins für Natur- und Vogelschutz im HSK e.V.“ (VNV), wie schon seit Mitte der 1980er Jahre, wieder unterwegs, um die Winterreviere des Raubwürgers im gesamten Hochsauerlandkreis zu erfassen. Eindrucksvolles Ergebnis einer kreisweiten Zählung am 3. Januar 2021: Allein an diesem Tag konnten 25 Exemplare der deutschlandweit von Aussterben bedrohten Vogelart im HSK gezählt werden, davon 17 Exemplare in den Stadtgebieten Marsberg-Brilon. „Ein großer Teil der Winterreviere und auch der Brutreviere des Raubwürgers entfällt auf das östliche Kreisgebiet um Marsberg und Brilon“, so Harald Legge…

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Naturschutz: Europäisches Vogelschutzgebiet „Diemel- und Hoppecketal mit Wäldern bei Brilon und Marsberg“ soll ausgewiesen werden

Sauerlandkurier Brilon/Marsberg vom 22.12.2020 Im Auftrag des Umweltministeriums NRW (MULNV) führt die Bezirksregierung Arnsberg das Anhörungsverfahren für die Ausweisung eines Europäischen Vogelschutzgebietes „Diemel- und Hoppecketal mit Wäldern bei Brilon und Marsberg“ durch. Brilon/Olsberg/Marsberg – Die Kulisse des Vogelschutzgebietes ist geprägt durch eine reich strukturierte Landschaft im Osten des Sauerlandes und grenzt unmittelbar an Hessen an. Der größte Anteil erstreckt sich im Hochsauerlandkreis über die Kommunen Brilon und Marsberg. In kleineren Teilen auch über Olsberg und den angrenzenden Regierungsbezirk Detmold, dort dem Kreis Paderborn im Bereich der Städte Büren und Bad Wünnenberg. Das Gebiet ist Rückzugsraum für viele seltene und bedrohte…

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Das Europäische Vogelschutzgebiet Diemel- und Hoppecketal – eine Chance für unsere Region und Meilenstein für den Naturschutz!

Durch Flächenverbrauch, landwirtschaftliche Intensivierung und Klimawandel befinden wir uns gerade in der Zeit eines historischen Artensterbens. Umso bedeutsamer ist die Region des Diemel- und Hoppecketals mit seiner Umgebung im östlichen Hochsauerlandkreis: Die Populationen bestimmter bedrohter Arten sind hier (noch) so groß, dass diesem Gebiet europaweite Bedeutung für deren Schutz zukommt. Der VNV hat darum im Dezember 2019 bei der Europäischen Kommission einen Antrag auf Ausweisung eines „Europäischen Vogelschutzgebiets“ (VSG) gestellt, um den langfristigen Schutz dieser bedrohten Arten zu gewährleisten. Durchschriften des Antrages sind zeitgleich an das Land NRW, die Bezirksregierung Arnsberg und den Hochsauerlandkreis gegangen. Schwarzspecht Das Land Nordrhein-Westfalen folgt…

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Artenschwund stoppen – Volksinitiative Artenvielfalt NRW – Naturschutz als Gesellschaftsaufgabe

Die drei großen nordrhein-westfälischen Naturschutzverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) und der Naturschutzbund (NABU) rufen unter dem Slogan „Insekten retten – Artenschwund stoppen“ alle Bürger*innen in Nordrhein-Westfalen dazu auf, mit ihrer Unterschrift ein deutliches Signal für notwendige Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt in NRW zu setzen. Auf der Seite der Volksinitiative finden Sie Unterschriftenlisten, Hintergrundinfos und weitere Materialien. Jetzt zur Unterschriftenaktion

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Tod im Windpark – Naturschutz muss endlich ernst genommen werden!

Am 20.05.2020, mitten in der Hauptfütterungszeit der Jungvögel, wurde erneut ein Rotmilan zum Opfer der Windkraft. Er wurde im Windpark bei Brilon-Madfeld nach einer Kollision mit einem Rotorblatt frischtot aufgefunden. Die Finder alarmierten den VNV, sodass der tödliche Zusammenstoß zumindest dokumentiert wurde. Mitte Mai wird überall in der Umgebung Gras gemäht und geerntet. Dies lockt Greifvögel in größerer Zahl an und nicht selten sieht man 15 bis 20 Exemplare Rot- und Schwarzmilane sowie Mäusebussarde gleichzeitig. Die Windvorrangzonen im Hochsauerlandkreis und insbesondere die in Brilon und Marsberg wurden ausnahmslos in für Greifvögel attraktive Gebiete geplant. Einwände der Naturschützer werden regelmäßig übergangen.…

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Bitte melden!

Tote Tiere an Windindustrieanlagen Bitte melden Sie uns tote Fledermäuse und Vögel (Rotmilan, Schwarzstorch etc.) durch/ an/ unter Windindustrieanlagen! Und Störungen an und Zerstörung von Horsten Bitte melden Sie uns Störungen an besetzten Horsten durch „Besucher“ und Zerstörungen von Horsten und Horstbäumen!  Formlos per Email an: mail@vnv-hsk.de

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Fledermaushilfe im HSK

 Verletzte oder geschwächte Fledermäuse: Bitte versuchen Sie nicht, anhand von Büchern oder Internetrecherchen, eine Fledermaus selbst zu versorgen. Die Behandlung und Versorgung von Fledermäusen erfordert viel Erfahrung und das Wissen, wann eine Fledermaus wieder ausgewildert werden kann. Außerdem muss eine fachgerechte Unterbringung während der Behandlungszeit sichergestellt sein sowie die erforderlichen Medikamente und Aufbaupräparate. Bitte übergeben Sie gefundene Fledermäuse so schnell es Ihnen möglich ist in fachkundige Betreuung! Oft ist eine sofortige Hilfe überlebenswichtig! Bitte beachten Sie: Tiere, die Tagsüber an Gebäuden oder Büschen hängen, befinden sich immer in einer Notlage. Bitte zögern Sie nicht – es zählt im Notfall jede…

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Landesweite Kartierung der Amphibien und Reptilien

Aufruf zur Mitarbeit Der NRW-Atlas der Amphibien und Reptilien stellt die Verbreitung der häufigeren Arten im Hochsauerlandkreis derzeit nur unzureichend dar. Beispielsweise gibt es von der überall im Kreisgebiet vorkommenden Blindschleiche praktisch keine Fundpunkte. Um solche Lücken zukünftig zu füllen, ist es für die Herpetologen eine große Hilfe, auch zufällige Beobachtungen im Garten oder auf Spaziergängen zu notieren. Wer sich unsicher bei der Bestimmung der Arten ist oder sich über die Arten in NRW informieren möchte, kann dies auf folgender Seite tun:  www.herpetofauna-nrw.de unter "Arten", Für weitere Informationen, auch bundesweit, steht die Seite www.feldherpetologie.de zur Verfügung. Verbreitung des Feuersalamanders in…

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Schon wieder Wildkatze Opfer des Straßenverkehrs

Nachdem wir im Dezember zwei Wildkatzen an der Autobahn bei Meschede gefunden haben, ist Ende Januar erneut eine Wildkatze Opfer des Straßenverkehrs geworden. An der B 480 bei Brilon-Wülfte wurde die Katze tot gefunden.

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