Umpflanzaktion eines Märzenbecherstandortes in Brilon-Rösenbeck

Im Hochsauerlandkreis existieren eine große Anzahl an Steinbrüchen, die auch regelmäßig zur Sicherstellung der Rohstoffversorgung erweitert werden. Bei diesen Erweiterungen kann durch den Naturschutz nicht immer verhindert werden, dass auch seltene oder geschützte Lebensräume und Pflanzenarten abgegraben werden. In einem Kalksteinbruch bei Brilon-Rösenbeck wird in den nächsten Jahren ein Wäldchen dem Abbau zum Opfer fallen, in dem unter anderem eine große Anzahl Märzenbecher wachsen. Durch Verhandlungen mit dem Betreiber konnte erreicht werden, eine Umsiedlungsaktion zu versuchen. Kalksteinbruch bei Brilon-Rösenbeck Erfolgreiche Umsiedlung am Standort Blumenstein Im Frühjahr 2018 wurde der Standort der Märzenbecher im Steinbruch Brilon-Rösenbeck genauer erfasst. Im Juni 2018…

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Trafoturm bei Schmallenberg-Menkhausen wird zum Artenschutzprojekt

Der Verein für Natur- und Vogelschutz im HSK e.V. (VNV) besitzt nun einen zweiten Artenschutzturm: den Trafoturm bei Schmallenberg-Menkhausen. Vor einigen Wochen erfolgte die kostenlose Übergabe bzw. Eigentums-Übertragung des Trafoturms einschließlich 86 Quadratmeter Grundstück von Westnetz an den VNV. Denn die große Transformatorenstation, die in der Vergangenheit Strom aus dem Mittelspannungsnetz von 10.000 Volt in Haushaltsstorom umwandelte, wird von Westnetz nicht mehr benötigt. Statt den Turm abzureißen, bot sich unser Naturschutzverein an, aus dem Turm ein Refugium für verschiedenste wildlebende Tiere zu gestalten - das Bauwerk wird nun zum Artenschutzturm. Schon seit 2014 befindet sich ein ehemaliger Trafoturm bei Sundern-Hohenwibbeke…

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Rinder pflegen Wiesen-Lebensräume – Naturschutz durch Weidevieh!

Seit Jahrzehnten läuft unser Beweidungsprojekt: Rinder der alten Rasse „Rotes Höhenvieh“ beweiden wertvolle Feucht- und Bergwiesen. Diese sind in historischer Zeit durch genau diese Bewirtschaftung entstanden. So sorgen die Rinder für den Erhalt dieses Lebensraums. Die Kühe fressen – aber für die Ehrenamtler des VNV sorgt das Projekt für viel Arbeit, und das nicht nur in den Sommermonaten: Abbau eines zusammengefallenen Zauns und Errichtung eines neuen Zauns – Feuchtwiesen „Auf dem Bruch“ westlich Marsberg-Essentho Der alte Zaun muss abgebaut werden. Verrosteter, teilweise im Boden eingewachsener Stacheldraht muss entfernt werden. Dabei darf keine alte Krampe, darf kein Nagel ins Gras fallen.…

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Streuobstwiesen – Strukturvielfalt einer bäuerlichen Kulturlandschaft

Wiesen mit alten Obstbäumen, sogenannte Streuobstwiesen, sind ein wertvoller Lebensraum. Die alten Bäume bieten Höhlenbewohnern wie Vögeln und Fledermäusen eine Heimstatt. In den Bäumen fühlen sich viele Insekten wohl. Die extensiv beweideten Wiesen sind reich an Kräutern. Und für uns Menschen wichtig: Was gibt es Schöneres als blühende Obstbäume im Frühjahr! Der VNV schützt diese wertvolle Kulturlandschaft. Früher waren Obstbäume für die Ernährung der Bevölkerung wichtig. Heute drohen sie zu verschwinden. Darum pflanzt der VNV neue Obstbäume in seinen Schutzgebieten. Und er kümmert sich um die alten Obstbäume. Denn als Kulturpflanze benötigen Apfel- und Birnbäume einen regelmäßigen Pflegeschnitt. Sonst drohen…

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Schwitzen und Muskelkater für den Naturschutz – unsere Arbeitseinsätze der vergangenen Monate

Kalkmagerrasen sind Lebensräume, die an eine Mittelmeerlandschaft erinnern: tagsüber heiß, nachts kalt. Trocken. Karg. Entstanden sind diese Gebiete durch Schaf- und Ziegenbeweidung. Viele vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten haben sich auf diese Kalkhalbtrockenrasen, wie sie auch genannt werden, eingestellt. So zählt diese Art von Lebensräumen zu den artenreichsten Mitteleuropas. Damit das so bleibt, werden die Naturschutzgebiete im Sommerhalbjahr beweidet. Im Winter müssen aber Gehölze zurückgedrängt werden. Mit dem Ziel, eine offene, karge Landschaft mit einzelnen Büschen und kleinen Gehölzgruppen zu erhalten. Darum rücken die VNV-Naturschützer den Gehölzen mit Motorsäge und Freischneider zu Leibe.

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Fledermaushilfe im HSK

 Verletzte oder geschwächte Fledermäuse: Bitte versuchen Sie nicht, anhand von Büchern oder Internetrecherchen, eine Fledermaus selbst zu versorgen. Die Behandlung und Versorgung von Fledermäusen erfordert viel Erfahrung und das Wissen, wann eine Fledermaus wieder ausgewildert werden kann. Außerdem muss eine fachgerechte Unterbringung während der Behandlungszeit sichergestellt sein sowie die erforderlichen Medikamente und Aufbaupräparate. Bitte übergeben Sie gefundene Fledermäuse so schnell es Ihnen möglich ist in fachkundige Betreuung! Oft ist eine sofortige Hilfe überlebenswichtig! Bitte beachten Sie: Tiere, die Tagsüber an Gebäuden oder Büschen hängen, befinden sich immer in einer Notlage. Bitte zögern Sie nicht – es zählt im Notfall jede…

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